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Und dann kam Sunny von Stern, Adriana, Jugendbücher, Krimi & Thriller, Spannung

Und dann kam Sunny

Stern, Adriana

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2010

Verlag: Jacoby und Stuart

Empfohlen ab: 13 Jahre

ISBN: 9783941787063

Inhalt

Kinnerets geordnetes Leben gerät jäh aus den Fugen, als Sunny in ihre Klasse kommt. Sie ist so ... anders. Und plötzlich ist da dieser zwielichtige Typ, der vor der Schule mit Drogen dealt und sie bedroht. Und dann ist da noch das Geheimnis um den Tod von Sunnys Bruder Jan ...
Die 14-jährige Kinneret wächst behütet in einem jüdischen Elternhaus auf, bis eines Tages eine neue Mitschülerin alles durcheinanderbringt. Die rebellische Sunny scheint von der Schulpflicht nicht viel zu halten, lebt in einer Jugend-WG und steckt auch sonst voller Geheimnisse. Kinneret ist von Sunny fasziniert, weiß aber nicht, ob sie ihr vertrauen kann. Denn was hat Sunny mit dem dubiosen Typen zu schaffen, der Kinneret überfällt und ins Haus ihrer Eltern einbricht? Was hatte sie mit Kinnerets Tante Rachel zu tun? Und was ist mit ihrem Bruder Jan, der an einer Überdosis Heroin gestorben sein soll?
Bei der Suche nach der Wahrheit über Jans Tod kommen die beiden unerschrockenen Mädchen einem Berliner Drogenring auf die Spur und geraten dabei selbst in Lebensgefahr.

Bewertung

In diesem Buch geht es um die jüdische Kinneret, deren Leben komplett aus den Fugen gerät, als sie eine neue Mitschülerin bekommt. Die 15-jährige Sunny ist selbstbewusst und lässt sich nichts vorschreiben, schon gar nicht von der Schule. Kinneret will mehr über dieses sonderbares Mädchen, das voller Geheimnisse steckt, herausfinden. Sie schleicht ihr nach und begibt sich dabei in große Gefahr. Die beiden Mädchen verbünden sich gegen ihren unsichtbaren Feind. Doch der hat nicht nur etwas mit dem Tod von Sunnys Bruder zu tun, sondern bei der Recherche stoßen die zwei auch noch auf einen Drogenring, der von ihm angeführt wird. Sie erfahren viel über ihren Gegner und könnten den Drogenring jeder Zeit in die Luft gehen lassen, doch sie wollen ihm durch die Hintertür auf die Spur kommen. Und begeben sich dabei in Lebensgefahr ...
Dieses Buch ist sehr spannend und man kann es gut lesen. Die Spannung zieht sich bis zur letzten Seite und man weiß auch nach dem letzten Satz noch nicht genau, ob jetzt alles gut ist. Das finde ich sehr ansprechend.
Anfangs erschien mir das Ganze ein bisschen zu erfunden, doch als die zwei mitten in ihrem Abenteuer steckten, habe ich auch mitgefiebert. Leider kamen in dem Buch ein paar komische Namen vor und ich habe erst mal ein bisschen gebraucht, bis ich verstanden habe, dass Maxim ein Junge ist und Kai ein Mädchen. Ich hätte mir auch gewünscht, dass nicht so viele Leute an dem Drogenring und den Verbrechen beteiligt gewesen wären, da konnte man ein ums andere mal ganz durcheinander kommen.
Der zweite Teil, in dem Jans komplettes Tagebuch steht, hat mich sehr mitgerissen. Ohne das Tagebuch hätte man, glaube ich, die Geschichte auch gar nicht verstanden. Seine Tagebucheinträge sind sehr ausführlich und erscheinen irgendwie ein bisschen wie von einem Erwachsenen, nicht von einem 15-Jährigen geschrieben zu sein, das fand ich ein bisschen unpassend.
Die Gedanken, Gefühle und besonders die Ungewissheit und Angst von Kinneret lässt die Geschichte sehr glaubwürdig erscheinen. Das Buch hat mir deshalb sehr gut gefallen. Ich würde dieses Buch allen weiterempfehlen, die gerne spannende Krimis lesen, die so auch durchaus in der Realität vorkommen könnten.
Hannah Lieske (14 Jahre) - Jugend-Redaktion Buecherkinder.de

Themen: Spannung