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Und plötzlich schreibt das Meer zurück

Shearer, Alex

Übersetzung: Müller-Wallraf, Gundula

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2017

Verlag: Knesebeck

Empfohlen ab: 12 Jahre

ISBN: 9783957280428

Inhalt

Erscheint im Februar 2017

 

Toms Vater wird seit einem Jahr auf See vermisst. Er war Seemann, und auch Tom fühlt sich zum weiten Ozean mit seinen vielen Geheimnissen hingezogen. Als er einen besonderen Song im Radio hört, beschließt er, einen Flaschenpost zu schreiben und sie ins Meer zu werfen. Er erwartet nicht, jemals eine Antwort zu bekommen. Trotzdem schreibt er weitere Nachrichten, um sie in den Gezeitenstrom zu werfen und die Wellen nach einer Antwort abzusuchen. Und dann, eines Tages, findet er tatsächlich eine Flaschenpost, mit einem Brief, der offenbar von einem Geist am Meeresgrund geschrieben wurde. Der mysteriöse Briefschreiber behauptet, dass Toms Vater noch lebt. Doch wo ist er dann?

Bewertung

Während einer normalen Autofahrt bekommt Tom plötzlich durch ein Lied die Idee, dass er eine Flaschenpost schreiben könnte. Kaum dass Tom zu Hause ankommt, beginnt er mit dem Brief, doch schon bald ist die Verlockung zu groß, einen zweiten Brief zu schreiben, deshalb tut er es. Als nach vier Briefen immer noch keine Antwort kommt, wird es Tom langsam zu bunt und er hört mit den Flaschenpost-Sendungen auf. Aber plötzlich bekommt er eine Antwort. Und zwar von einem Mann, der sich als 200 Jahre alter Ted Bones ausgibt und behauptet, dass Toms Vater, der seit über einem Jahr als verschollen gilt, noch am Leben ist. So flammen in Tom neue Hoffnungen aus und zugleich bekommt er einen Flaschenpostfreund.

 

Dieses Buch hat für meinen Geschmack einen leicht langsamen Start, sodass ich mich erst überwinden musste, die anfänglichen 100 Seiten zu lesen. Doch dann ging es mit der Geschichte bergauf, weil die restlichen 80 Seiten spannend und fesselnd waren.

Ich habe einige Taten von Tom nicht verstanden wie sein Verhältnis zu der Brieffreundschaft zu Schluss, und auch das Ende hat mich überrascht. Das Buch ist nicht lustig und das beweist auch die Arbeit des armen Onkels von Tom. Er muss jeden Tag sehr oft einen Fluss von morgens bis abends mit einer Fähre überqueren. Ich finde es schade, dass am Schluss ein Rätsel nicht aufgelöst wird, da man meiner Meinung nach diese Geschichte damit interessanter machen würde und da so nicht wirklich klar wird, was eine Person in diesem Buch für eine Rolle spielt.

Das Buch bekommt von mir leider nur drei Sterne. Es ist für Kinder ab 11 Jahren geeignet.

 

Matteo Schmidt (12) :: Kinder- und Jugendredaktion Buecherkinder.de

Themen: Alltag & Familie, Erwachsenwerden, Humor