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Unsichtbare Wunden von Frank, Astrid, Jugendbücher, Aus dem Leben, Problemthemen, Schule

Unsichtbare Wunden

Frank, Astrid

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2016

Verlag: Urachhaus

Empfohlen ab: 13 Jahre

ISBN: 9783825179663

Inhalt

Anna ist hübsch, klug und fröhlich. Sie ist eine exzellente Reiterin und liebt ihren Schimmel Elrond über alles. Zu ihrem 13. Geburtstag bekommt sie ein Tagebuch geschenkt: Für deine Geheimnisse, sagt ihr Vater. Doch Anna hat keine – bis ihre beste Freundin sie wiederholt hängen lässt und in der Schule eine skrupellose Mobbingspirale einsetzt.

19 Monate später ist Anna tot. Was zunächst aussieht wie ein Verkehrsunfall, entpuppt sich in ihren Tagebuchaufzeichnungen als ein perfides Machtspiel ihrer Klassenkameraden mit unzähligen Demütigungen.

Wie kann es sein, dass ihr Vater von all dem nichts gemerkt hat? Dass kein einziger Lehrer ihr geholfen hat? Oder dass sogar ihr guter Freund Anton ihre Verzweiflung unterschätzt?

Bewertung

Es fällt mir wirklich schwer, etwas über dieses Buch zu schreiben. Es hat meiner Meinung nach etwas so Wichtiges angesprochen!

Gleich am Anfang wird man mit einer überraschenden Wendung konfrontiert, die, meiner Meinung nach, im Klappentext hätte erwähnt werden sollen, denn sie beeinflusst das ganze Geschehen. Aus dem Grund kann ich hier auf den Inhalt eigentlich überhaupt nicht eingehen.

Unter anderem deswegen war das Buch für mich komplett anders als erwartet.

Anna war mir persönlich eher unympathisch und hat mir zu schnell aufgegeben. Außerdem war sie mir viel zu naiv. Ich hasse naive Protagonisten, das treibt mich immer in den Wahnsinn.

Inhaltlich fand ich die Idee sehr gut, die Umsetzung allerdings nicht soooo toll, weil ich den Schreibstil nicht so sehr mochte, er war mir einfach ein bisschen zu "kindisch". 

Ein Minus waren für mich das Cover und vor allem der Buchrücken. Ich bin ein Mensch, der oft nach dem Cover entscheidet, ob er sich das Buch näher anguckt oder nicht. Ich mag besondere Cover gerne, die schön gestaltet sind. Das ist hier nicht der Fall, im Prinzip ist es einfach nur ein Bild mit Schrift. Zudem habe ich den Zusammenhang zwischen dem Cover und dem Buch nicht ganz verstanden bzw. war mir nicht klar, wer das Mädchen im Hintergrund sein soll. Alles in allem wäre das Cover für mich eher ein Grund, mir das Buch nicht weiter anzugucken. 

Den Buchrücken fand ich furchtbar. Er ist lachsfarben, was ja grundsätzlich kein Problem darstellt. Dort ist allerdings auch das Logo des Verlags gedruckt und die Farben sehen zusammen einfach nicht schön aus. Im Regal macht sich das dann natürlich eher nicht so gut.

Den Titel hingegen fand ich gut gewählt, er passte einfach zum Thema.

Alles in allem würde ich das Buch weiterempfehlen, allein schon, weil es ein unglaublich wichtiges Thema anspricht und das auch relativ gut verpackt.

 

Kim Antonia Just (14) :: Kinder- und Jugendredaktion Buecherkinder.de

Themen: Problemthemen, Schule