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Was, wenn es sich anfühlt wie Liebe? von Brenifier, Oscar, Jugendbücher, Liebe, Außergewöhnliches

Was, wenn es sich anfühlt wie Liebe?

Brenifier, Oscar / Després, Jacques

Übersetzung: Kootz, Anja , Scheffel, Tobias

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2013

Verlag: Gabriel

Empfohlen ab: 12 Jahre

ISBN: 9783522303361

Inhalt

Manchmal beginnt sie ganz zart und braucht viel Zeit, manchmal entsteht sie aber auch aus dem Augenblick heraus: die Liebe. Zwölf Ideen und Gedanken, in denen es nicht nur um die romantische Liebe, sondern auch um die Freundschaft, um die Liebe zwischen Eltern und Kindern, zwischen Geschwistern, die Liebe zu sich selbst und vieles mehr geht, beleuchten ganz unterschiedliche Seiten dieses einzigartigen Gefühls.

Bewertung

Das Buch „Was, wenn es sich anfühlt wie Liebe?“ vom französischen Philosophen Oskar Brenifier und dem Künstler Jacques Deprés befasst sich mit einem der wohl wichtigsten Bestandteile unseres Lebens: der Liebe.
Doch was ist das überhaupt? Kann Liebe richtig oder falsch sein? Wie liebe ich? Auf all diese Fragen, die wir uns wohl alle so oder so ähnlich stellen, versucht das Buch Antworten zu geben. Und zwar nicht in ellenlangen, von Fremdwörtern gespickten Texten, sondern mit bunten Computergrafiken und passenden Aussagen. Aus diesen kann sich jeder selbst seine Antworten „ziehen.“
Mir gefielen besonders die Bilder gut, auch wenn sie zunächst gewöhnungsbedürftig und nicht „mein Fall“ waren, finde ich sie nun wirklich schön.
Das Buch hat außerdem (genau wie die Liebe) keine Altersgrenze und ist sowohl für Kinder, Jugendliche und Erwachsene geeignet. Ich finde es schön, dass alle verschiedenen Arten der Liebe angesprochen werden, nicht nur die zwischen einem Paar sondern auch zu Freunden, Eltern, Geschwistern, Tieren usw.
Jede Seite ist mit einem Gegensatz konfrontiert, zwei Möglichkeiten über die Liebe zu denken, keine richtig oder falsch, gut oder schlecht, sondern nur passend oder unpassend für einen selbst.
Das ist ein Denkanstoß, der uns zu neuen Erkenntnissen führt, keine Vorgabe. Die Liebe wird realistisch dargestellt und bleibt trotzdem magisch. Nicht übertrieben wie im Hollywoodfilm und unrealistisch, aber auch nicht nüchtern und alltäglich wie in so mancher Reality Soap.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen, wenn auch nicht ganz so gut wie Was, wenn ich nicht der wäre, der ich bin?, das zuletzt in dieser Reihe erschienen ist. An diesem Buch jetzt gefielen mir der Einleitungssatz und der Schlusssatz besser.
Ich kann es jedem empfehlen, der gern ein wenig „philosophiert“, ohne sich von unlösbaren Fragen fesseln zu lassen.
Ein ganz besonderes Buch in einem einzigartigen Stil, das Raum schafft für einzigartige Gedanken.
5 Sterne für „Was, wenn es sich anfühlt wie Liebe?“.
Elisa Lehmann (14) :: Jugend-Redaktion Buecherkinder.de

Themen: Außergewöhnliches