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Was die Welle nahm von Kissel, Vera, Jugendbücher, Aus dem Leben, Erwachsenwerden

Was die Welle nahm

Kissel, Vera

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2014

Verlag: Dressler

Empfohlen ab: 13 Jahre

ISBN: 9783791511108

Inhalt

Ausschlafen, schwimmen, rumhängen. Eigentlich könnte der 14-jährige Lukas tun, was er will. Doch zu sehr beschäftigt Lukas der Gedanke an seinen Vater, der beim schrecklichen Tsunami vor zehn Jahren ums Leben kam - und viel mehr noch die Frage, warum niemand über den Vater spricht. Es ist, als hätte es ihn nie gegeben. Auf der Suche nach einer Erklärung entdeckt Lukas etwas, das ihn zunächst völlig aus der Bahn wirft.

Bewertung

Lukas ist sauer. Sein Vater ist, als er noch klein war, bei einem Tsunami ums Leben gekommen. Lukas möchte mehr über ihn  wissen, doch seine Mutter redet nicht mit ihm über seinen Vater. Auch seine Oma und sein Opa mussten versprechen, Lukas nichts von seinem Vater zu erzählen.

Seine Mutter hat nachdem nun zehn Jahre vergangen sind einen neuen Freund und will mit diesem alleine in den Urlaub. Sie will Lukas zu ihren Eltern schicken, Lukas jedoch überzeugt seine Mutter, dass er mit nun 14 Jahren alleine bleiben kann. Als er nach Büchern bei seiner Mutter guckt, um ein Mädchen aus seiner Klasse zu beeindrucken, findet er einen Brief. Um mehr herauszufinden, fährt er zu dem Absender und erlebt eine Überraschung ...

 

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weil es eine lustige Geschichte ist, obwohl das Hauptthema sehr traurig ist. Dieses Buch ist sehr realitätsnah. Man erfährt auch viel über Berlin.

Das Buch war für mich verständlich und die Schrift ist groß genug. Die Geschichte ist oft spannend, was mich dazu gebracht hat, sie an einem Tag durchzulesen. Am Anfang hatte ich die Einstellung: „Das Buch ist bestimmt sehr traurig.“ Diese Vermutung hat sich nicht bestätigt und ich würde das Buch weiter empfehlen!

 

Jannik Haake (13) :: Kinder- und Jugendredaktion Buecherkinder.de

Themen: Erwachsenwerden