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Was ich weiß von dir

Rosoff, Meg

Übersetzung: Jakobeit, Brigitte

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2014

Verlag: Fischer KJB

Empfohlen ab: 12 Jahre

ISBN: 9783596856251

Inhalt

Meg Rosoffs neuer Roman erzählt von Mila, einer sensiblen und scharfsinnigen Zwölfjährigen. Sie macht sich zusammen mit ihrem Vater auf die Suche nach dessen bestem Freund Matthew, der spurlos verschwunden ist. Zusammen fahren die beiden quer durch den Osten der USA bis hoch an die kanadische Grenze. Aber es ist auch die Geschichte einer besonderen Vater-Tochter-Beziehung, und darüber, wie unterschiedlich die beiden die Welt sehen. Mila findet Matthew schließlich und kann ihn zur Rückkehr bewegen. Was dann wird, kann sie nicht beeinflussen. Aber sie hat gelernt, dass die Suche manchmal mehr enthüllt als die Entdeckung.

Bewertung

Mila ist zwölf und hat ein ziemlich normales Leben, abgesehen davon, dass sie sehr sensibel und scharfsinnig für eine Zwölfjährige ist und ihre beste Freundin durch die Trennung der Eltern raucht. Doch als sie zum besten Freund ihres Vaters fliegen wollen, ist dieser verschwunden. Kein Brief, keine Nachricht, nichts! Das einzige, was er zurück lässt, sind seine Ehefrau, seinen geliebten Hund und sein kleines Baby. Mila macht sich mit ihrem Vater auf die Suche, quer durch Amerika, bis hin nach Kanada. Mila entdeckt  ein paar Fehler, die sie in der Vergangenheit begangen hat, ihre wunderbare Vater-Tochter-Beziehung wird auf eine harte Probe gestellt und am Ende finden sie Matthew doch. Zusammen schaffen es beide, Matthew zum Heimkehren zu überreden, doch was danach folgt, kann niemand beeinflussen...

 

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Der Anfang war für mich ein bisschen langweilig, doch danach fande ich es sehr gut und auch spannend, so, dass ich immer mehr lesen wollte...

Dass Mila anhand von der Haltung einer Person ihre Gefühle oder Zustände erraten konnte, fande ich sehr spannend und hat mich dazu gebracht, vielleicht auch mal etwas mehr auf meine Mitmenschen zu achten.

In dem Buch erfuhr man auch viel über die Vergangenheit mancher Personen, was ich selber sehr gut finde, da man mehr über eine Person erfährt und auch über manche Hintergründe. Das Ende fande ich sehr gelungen, auch wenn es leider etwas offen blieb. Doch ich fand die Autorin hat das Ende gut herbei geführt, so dass ich das offene Ende nicht so schlimm fand, obwohl mir ein offenes Ende eigentlich gar nicht gefällt.

 

Alles in allem kann ich das Buch sehr gut weiterempfehlen, vor allem an die, die gerne Bücher aus dem Alltag lesen, welche mit dem chaotischem Leben und dem drum und dran zu tun haben...   

 

Emily Andresen (13) :: Kinder- und Jugendredaktion Buecherkinder.de

 

Themen: Abenteuer, Alltag & Familie