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Weil es nie aufhört von Theisen, Manfred, Jugendbücher, Aus dem Leben, Problemthemen

Weil es nie aufhört

Theisen, Manfred

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2014

Verlag: cbt

Empfohlen ab: 13 Jahre

ISBN: 9783570309025

Inhalt

Alissa geht in die achte Klasse und träumt davon, ihr nächstes Schuljahr in Neuseeland zu verbringen. Alles ist gut. Da lernt sie auf Facebook Leon Mask kennen, einen Typen in ihrem Alter, der sie versteht. Bald chatten beide häufig miteinander. Immer intimere Details tauscht Alissa mit dem Unbekannten schließlich auch via Skype aus. Was sie nicht weiß: Leon Mask filmt mit, als Alissa ihren Oberkörper enthüllt. In der Folge erpresst Leon Mask Alissa, wenn sie nicht das macht, was er will. Als Alissa sich wehrt, tritt Leon Mask eine Cybermobbingkampagne los. Bald nennen sie Alissa an der Schule die »Facebook-Schlampe« …

Bewertung

In dem Buch geht es um einen Jungen namens Leon, der Apps erfindet und programmiert und nebenbei, sozusagen als Hobby sich Opfer aussucht, die seine brutalen Games real durchspielen sollen. Dies wird jedoch erst am Ende deutlich. Sein erstes Opfer ist Alissa, er nennt sich Mask, wenn er mit ihr schreibt und trägt eine Maske wenn sie skypen. Alles was geskypt wird nimmt er auf und schickt ein Bild, auf dem Alissa oben ohne zu sehen ist an alle ihre Kontakte. Seiner Meinung nach damit Alissa sieht, wer ihre wahren Freunde sind. Nachdem sie in der Schule immer wieder gemobbt wird und wirklich ihre Freunde verliert und überlegt sich mit Bleichmittel umzubringen, verlangt Leon in einem Brief von ihr sich seinen Namen in den Arm zu ritzen. Dabei skypen sie wieder. Sie schafft jedoch nur die Buchstaben M und A, dann bricht sie die Verbindung ab, klebt ihre Kameras ab und schmeißt ihr Handy in den Brunnen. Nach ein paar Wochen geht sie nach Neuseeland, was sowieso geplant war doch jetzt ein guter Neuanfang für sie ist. Sie fühlt sich dort wohl und eines Tages kommt ein Brief ihrer ehemals besten Freundin an, in dem sie schreibt, dass ihr das von damals alles leidtut und dass sie jetzt einen neuen Freund hat. Alissa erkennt an der Beschreibung sofort, dass es Leon ist. Anscheinend hat er ein neues Opfer gefunden.

 

Ich fand das Buch sehr gut geschrieben, dadurch dass es immer Perspektivenwechsel zwischen Leon und Alissa (und manchmal auch anderen Personen gab). Außerdem wurde nicht immer alles direkt geschrieben und man musste viel reininterpretieren. Die Geschichte hat sich wie ein Puzzle zusammengefügt und es war nicht alles von Anfang an klar. Dadurch blieb die Spannung bis zum Ende aufrecht erhalten.

 

Namira Hoeppner (13) :: Kinder- und Jugendredaktion Buecherkinder.de

Themen: Problemthemen