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Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie von Oliver, Lauren, Jugendbücher, Aus dem Leben, Aus dem Leben

Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie

Oliver, Lauren

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2010

Verlag: Carlsen

Empfohlen ab: 14 Jahre

ISBN: 9783551582317

Inhalt

Was wäre, wenn heute dein letzter Tag wäre? Was würdest du tun? Wen würdest du küssen? Und wie weit würdest du gehen, um dein Leben zu retten?
Samantha Kingston ist hübsch, beliebt, hat drei enge Freundinnen und den perfekten Freund. Der 12. Februar sollte eigentlich ein Tag werden wie jeder andere in ihrem Leben: mit ihren Freundinnen zur Schule fahren, die sechste Stunde schwänzen, zu Kents Party gehen. Stattdessen ist es ihr letzter Tag. Sie stirbt nach der Party bei einem Autounfall. Und wacht am Morgen desselben Tages wieder auf. Siebenmal ist sie gezwungen diesen Tag wieder und wieder zu durchleben. Und begreift allmählich, dass es nicht darum geht, ihr Leben zu retten. Zumindest nicht so, wie sie dachte ...

Bewertung

Samantha Kingston ist hübsch, beliebt, zickig und arrogant. Als Samantha mit ihren drei besten Freundinnen auf eine Party geht, stirbt sie, doch am nächsten Tag wacht sie auf und muss den gleichen Tag noch einmal durchleben. Sie versucht ihr Leben zu retten, doch vergeblich. So langsam wird ihr klar, dass sie um selbst in Frieden ruhen zu können viel mehr tun muss, als sich zu retten.
Was mir gleich aufgefallen ist, war der ewig lange Buchtitel, den die Lektüre hatte. Sicherlich versucht der Verlag damit irgendwie Spannung zu vermitteln, was Anfangs auch gut funktioniert, doch nach einiger Zeit war ich den Titel so richtig leid, da mich viele Leute nach ihm gefragt haben und ich ihn immer wieder aufgesagt habe. Dafür hat mich der Englische Titel "Before I Fall" so richtig begeistert, denn ich finde er passt viel besser zum Buch. Begeistern konnte ich mich aber für die ersten drei Kapitel, in denen Samantha ihren letzten Tag dreimal durchlebt. Danach fand ich es immer langweiliger, weil irgendwie nichts wirklich Gutes mehr kam. Das Ende fand ich zu vorhersehbar.
Das Buch besteht aus sieben Kapiteln, die sehr lang sind, aber durch kleine Unterkapitel aufgeteilt wurden. Die Sprache, die Lauren Oliver benutzt, ist locker und schön. Ihre Sätze sind leicht zu verstehen, da sie meist nicht sehr verschachtelt sind. Insgesamt finde ich das Buch in Ordnung, denke aber nicht, dass es das Potenzial zum Bestseller hat, deswegen vergebe ich 3 Sterne und empfehle die Lektüre ab 12.
Anna Fürst (13 Jahre) - Jugend-Redaktion Buecherkinder.de



Samantha Kingston führt das Leben der typischen High-School-Diva. Obwohl sie sich arrogant und unnahbar gibt, findet niemand etwas Übles an ihr. Niemand, bis auf wenige und unter ihnen Juliet Sykes, die den ebenso typischen Außenseiter verkörpert. Als nach einer Party ihrer beider Leben ein Ende findet, wacht Samantah jedoch erneut auf und erlebt diesen Tag sechs ganze male. Vier mal versucht sie, ihr Leben zu retten, bis sie schließlich erkennt, dass es um viel mehr als nur das geht.
Beim Lesen der ersten Kapitel erinnerte mich das Ganze an den Kultfilm "Und täglich grüßt das Murmeltier", doch mit den Seitenzahlen stieg auch meine Begeisterung für das Buch. Obwohl es nicht gerade dünn ist, las es sich "wie geschmiert". Da Lauren Oliver einfach gestrickte Sprache verwendete, war es leicht zu verstehen. Mir gefiel sehr, dass jeder "Tag" der Geschichte doch anders verlief und ich viel über die Nebencharaktere erfuhr. So ensteht eine breite Auswahl an Personen, die alle unterschiedlich bedeutend sind, aber auch jede für sich Interesse weckt. Positiv bewerten kann ich auch den relativ abwechslungsreichen Ablauf der Geschichte. Um noch einmal zu den Charakteren zu kommen, muss ich noch hinzufügen, dass diese sehr real wirkten und man sich genau ausmalen kann, wie sie aussehen. Ausserdem kam das Ende für mich ziemlich unerwartet, mir stiegen sogar Tränen in den Augen auf. Besonders schön bleiben mir die Beschreibungen von Samanthas Gefühlen für Kent McFuller in Gedanken.
Anders als Anna Fürst bewerte ich dieses Buch gut, da es mir anscheinend besser gefiel als ihr, und vergebe daher 4 Sterne. Zum fünften Stern reicht es nicht, da ich ihr zustimmen muss und es wirklich kein Bestseller-Potenzial besitzt.
Leonie Schön (13 Jahre) - Jugend-Redaktion Buecherkinder.de

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