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Wie ein flammender Schrei

Wahl, Mats

Übersetzung: Kutsch, Angelika

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2014

Verlag: Hanser

Empfohlen ab: 13 Jahre

ISBN: 9783446246409

Inhalt

Erscheint im September

Ellen ist neu in der Schule. Von Anfang an ist klar, dass es nicht einfach wird. Vier Schüler terrorisieren die anderen. Dabei schrecken sie auch vor sexuellen Übergriffen und massiven Drohungen nicht zurück. Einziger Lichtblick ist die Theater-AG. Als Ellen Mut beweist, indem sie einem Mädchen zu Hilfe kommt, wird sie selbst zum Opfer. Sie wird bedroht und begrapscht. Nach einer Beschwerde bei der Rektorin werden die Jungs bestraft. Doch sie schwören Rache. Wenig später geht die Schule in Flammen auf, während im Keller die Theater-AG probt.

Bewertung

Ellen ist neu an der Brantingschule in Schweden. In Max und Mona findet sie schnell Freunde. Leider muss sie merken, dass die Schule von Nicko und seiner Clique beherrscht wird. Die Jungs unterdrücken die Kinder, lösen Feueralarme aus und schrecken auch vor sexueller Belästigung und Vergewaltigung nicht zurück. Erst verläuft der Alltag ziemlich normal für Ellen. Manchmal schwänzt sie, Max bringt ihr Schach bei oder sie kümmert sich um ihre alkoholsüchtige Mutter. Doch als Ellen eines Nachmittags einem Mädchen  zu Hilfe kommt, fängt es an, brenzlig zu werden. Ihre Mutter fährt auf eine Kur und Ellen wird zum Opfer von Nickos Gruppe. Da die Lehrer selber zu große Angst vor der Clique haben, wird es schwer für Ellen. Einmal ist Max dabei und hilf ihr, sich zu wehren. Doch als sie einen Nachmittag mit der neuen Theater-AG im Luftschutzbunker der Schule probt, zündet Nicko mit seinen Freunden die Schule an.

 

Mir hat das Buch größtenteils gefallen. Da gesagt wurde, der Autor (Mats Wahl) sei ein sehr guter Autor, habe ich viele Erwartungen in das Buch reingesteckt. Diese wurden leider nicht immer erfüllt. An sehr vielen Stellen hat mir das Buch sehr gut gefallen und es war auch öfters spannend geschrieben. Doch das Ende, welches ja sehr wichtig ist, fand ich nicht so gut. Meiner Meinung nach war es zu offen und ich hätte mir wenigstens ein bisschen "Happy End" gewünscht.

An manchen Stellen war das Buch etwas verwirrend, was ja eigentlich zum Weiterlesen fordert, mich aber eher dazu gebracht hat, die Stelle zweimal zu lesen. Doch wie gesagt, gab es auch gute Stellen. Ich finde zum Beispiel, dass der Terror an der Schule gut und vor allem auch realistisch beschrieben wurde.

 

Ich glaube, dieses Buch kann einem sehr gut gefallen, wenn man Realistisches, Spannendes und auch Kompliziertes mag. Bei mir hat es leider einfach nicht unbedingt meinen Stil getroffen.

 

Emily Andresen (13) :: Kinder- und Jugendredaktion Buecherkinder.de

Themen: Problemthemen