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Wie wir das Universum reparierten von Horvath, Polly , Jugendbücher, Aus dem Leben, Alltag & Familie

Wie wir das Universum reparierten

Horvath, Polly

Übersetzung: Behringer, Katrin

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2014

Verlag: bloomoon

Empfohlen ab: 12 Jahre

ISBN: 9783845801995

Inhalt

Als die Cousinen Meline und Jocelyn bei einem Unfall ihre Eltern verlieren, werden sie zu ihrem reichen Onkel Marten auf dessen private Insel geschickt. Der Onkel ist ein menschenscheuer Exzentriker, der versucht, eine wissenschaftliche Formel zu finden, um das Schicksal der Welt zu verändern. Mit seinen beiden Nichten möchte er so wenig wie möglich zu tun haben. Meline und Jocelyn beginnen auf eigene Faust die Insel zu erkunden und entdecken ein altes Geheimnis, das längst in Vergessenheit geraten war ...

Bewertung

In diesem Buch geht es um zwei Mädchen mit verstorbenen Eltern, deshalb wurden sie auf die Insel von ihrem reichen Onkel geschickt. Dort erzählt er den beiden, dass auf der Insel sehr viele Piloten abgestürzt seien und die Flugzeugteile immer noch herum liegen würden. Darauf beschließt Meline, aus den Teilen ein Flugzeug zu bauen und überredet Jocelyn mitzumachen. So suchen die zwei Mädchen jede Nacht, finden jedoch nichts. Das Einzige, was Meline "findet", ist eine Lungenentzündung.
Dieser Inhalt ist in kurze Kapitel gegliedert und in jedem erzählt jemand anderes. Die Kapitel tragen als Überschrift immer einen der drei Namen und das darauf folgende Kapitel wird dann aus dessen Sicht erzählt. Mir gefällt das Buch sehr gut, besonders die Idee, dass jeder mal erzählt. Meiner Meinung nach hat die Autorin ihre Idee auch sehr gut umgesetzt. Die Kapitel überlappen sich manchmal ein wenig, so dass man erfährt, wie zwei unterschiedliche Personen über dieselbe Situation denken, so kann man auch den Charakter der einzelnen Personen gut erkennen. Ich finde im nächsten Kapitel immer gut den Anschluss zum vorherigen, also ist auch das gut gelungen. Selten kommt auch ein Witz, aber über den kann man wenigstens lachen. Sonst ist das Buch mehr eine Erzählung mit ein bisschen Abenteuer, doch eher wenig gruselig. Nicht so toll ist, dass es in dem Buch keinen richtigen Höhepunkt gibt. Trotzdem sehr gut gelungen das Buch, ein Lob an die Autorin! Ich empfehle sehr, das Buch zu lesen! Ich gebe 5 Sterne.
Noah Rullmann (11) :: Kinder- und Jugendredaktion Buecherkinder.de

Themen: Alltag & Familie