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Wir werden nicht von Yaks gefressen*  von London, C. Alexander, Kinderbücher, Kinderliteratur, Abenteuer

Wir werden nicht von Yaks gefressen*

*hoffentlich

London, C. Alexander

Übersetzung: Koob-Pawis, Petra

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2011

Verlag: Arena

Empfohlen ab: 10 Jahre

ISBN: 9783401066707

Inhalt

Die Zwillinge Celia und Oliver Navel wollten während der Sommerferien einfach nur stundenlang fernsehen. Doch eine Intrige gegen ihren Vater zwingt die beiden, nach Tibet zu reisen, wo sie nicht nur nach ihrer verschwundenen Mutter suchen, sondern auch einem sprechenden Yak, gefährlichen Gifthexen und einer Geheimgesellschaft machtgieriger Forscher begegnen. Und so nimmt ein gänzlich unfreiwilliges Abenteuer seinen Lauf, das an Komik kaum zu überbieten ist.

Bewertung

Oliver und Celia sind die so ziemlich faulsten Kinder der Welt. Leider ist ihr Vater, Dr. Navel, Forschungsreisender und somit fast immer auf Reisen. Damit Oliver und Celia nicht allein zuhause sind und ununterbrochen fernsehen, müssen sie immer mit. Auf einer dieser Reisen ist Oliver schon von einer Eidechse gebissen worden. Dieses Mal schließt Oliver und Celias Vater mit Sir Edmund, einem anderen Forscher des Klubs der Forschungsreisenden, eine Wette ab. In dieser Wette geht es darum, dass Dr. Navel die verschollenen Schrifttafeln der Bibliothek von Alexandria finden soll. Schon Oliver und Celias Mutter begab sich auf die Suche nach diesen Tafeln und gilt seitdem als verschollen. Falls Dr. Navel und seine beiden Kinder die Tafeln nicht finden, sollen Oliver und Celia als Sklaven bei Sir Edmund arbeiten.
Auf ihrer Suche nach den Tafeln werden die Kinder aus einem Flugzeug geworfen, begegnen einem tibetischen Tiger, kämpfen gegen einen Yeti, entdecken einen verschollenen Forscher, fliehen vor Gifthexen und erhalten unerwartete Hilfe von einem Yak mit grünen Augen.
Das Buch mit seinen 278 Seiten lässt sich sehr gut lesen. Es hat mir sehr gut gefallen, weil es viele spannende, lustige und auch verblüffende Szenen gab. Leider hat die Geschichte kein richtiges Ende und man muss auf die Fortsetzung warten.
Der Einband zeigt verschiedene Szenen der Geschichte als Fotos eines Fotoalbums. Ich finde ihn sehr gelungen, denn er passt gut zum Buch und macht neugierig auf die Geschichte. Besonders gefiel mir das Bild mit dem Yak mit den grünen Augen, der auch in dem Buch eine wichtige Rolle spielt. Das zeigt auch der witzige Titel, die Ergänzung mit dem Sternchen zeigt den stellenweise ungewöhnlichen Humor des Autors.
Das Buch ist gedacht für Jungen und Mädchen ab 10 Jahren. Ich fand es teilweise richtig abgefahren und vergebe deshalb 5 Sterne.
Jann T. (10) :: Kinder-Redaktion Buecherkinder.de

Themen: Abenteuer