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Wunder wie diese von Buzo, Laura, Jugendbücher, Liebe, Liebe

Wunder wie diese

Buzo, Laura

Übersetzung: Zuber, Mo

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2012

Verlag: Arena

Empfohlen ab: 12 Jahre

ISBN: 9783401067339

Inhalt

Amelia hat immer das Gefühl, nirgendwo richtig dazuzugehören. In größeren Gruppen scheint sie mit der Wand zu verschmelzen. Chris dagegen gehört überall dazu. Charmant, gut aussehend, chaotisch und selbstbewusst steht er – egal wo – im Mittelpunkt. Als Amelia und Chris einander begegnen, scheint die Welt einen Moment lang stillzustehen … Und als sie sich wieder dreht, ist nichts mehr wie es war.

Bewertung

Eigentlich will Amelia nur ein bisschen Geld verdienen. Doch dann lernt sie Chris kennen. Das Problem: Er ist einundzwanzig und sie fünfzehn Jahre alt. Aber wo lernten die zwei sich eigentlich kennen? Wie Chris sagt, im Land der Träume, besser bekannt als Woolworth oder Woolies. Er jobbt, um Geld neben seinem Studium zu bekommen, und sie, weil sie es leid ist, immer ihre total gestresste Mutter um Geld fragen zu müssen. Sie verstehen sich von Anfang an gut, und lernen sich nach und nach besser kennen. Amelia erzählt Chris von ihrer Einstellung zum Feminismus und wie es so bei ihr zu Hause ist. Im Gegenzug schreibt Chris ihr Briefe, wo er sich über seine Familie auslässt und ihr mit seinen Informationen die Hausaufgaben erleichtert. Eigentlich schreiben die zwei sich nur Briefe, weil sie beim Arbeiten keine Zeit dafür haben, sich mit anderen zu unterhalten. Doch irgendwie ist es auch schön, die Briefe immer wieder durchzulesen, findet Amelia. Als Chris ihr dann aber von seiner großen Liebe Michaela erzählt, die nichts mehr von ihm hören will, fällt Amelia unsanft von ihrer Wolke 7. Kommen die zwei am Ende zusammen, oder stört der Altersunterschied doch zu sehr?
Dieses Buch macht einen ersten, sehr guten Eindruck. Das Cover ist ansprechend gestaltet, und der Klappentext macht Lust auf mehr. Doch nach den ersten 150 Seiten, auf denen Amelia immer nur an Chris denkt, und sich nicht traut, ihm ihre Gefühle zu gestehen, wird es langsam langweilig. Denn eine Hauptfigur, die nur immerzu an die gleiche Person denkt, ist nicht sehr ansprechend. Trotzdem gibt es auch positive Eindrücke. Die Mitarbeiter sind alle unterschiedlich, und jede Person hat seine eigene Geschichte. Da gibt es Donna, die schon zweimal von ihren Eltern vor die Tür gesetzt wurde, oder Bianca, deren Eltern massenweise Geld haben, und die oft Partys in ihrer Villa gibt. Ich denke außerdem, dass ich nicht die einzige bin, die sich am Ende dieser Story ein Happy-End wünscht, es aber nicht bekommt. Trotzdem ist es mal etwas anderes. Nicht die typische Lovestory, sondern es hat auch einen Hauch von Drama. Also: wollt ihr ein Happy-End oder eine typische, schmalzige Lovestory, dann ist dieses Buch nicht unbedingt empfehlenswert. Ich vergebe leider nur 2 Sterne.
Paula Klöver (12) :: Jugend-Redaktion Buecherkinder.de

Themen: Liebe