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Zehn Dinge, die wir lieber nicht getan hätten von Mlynowski, Sarah, Jugendbücher, Aus dem Leben, Aus dem Leben

Zehn Dinge, die wir lieber nicht getan hätten

Mlynowski, Sarah

Übersetzung: Spangler, Bettina

Rating Star

Erscheinungsjahr: 2012

Verlag: Heyne

Empfohlen ab: 14 Jahre

ISBN: 9783453314238

Inhalt

Klappentext: Die ganze Nacht durchfeiern, Marshmallows zum Frühstück und einfach mal nicht aufstehen, wenn man keine Lust dazu hat – zu schön, um wahr zu sein? Nicht für die 16-jährige April, die nach dem überstürzten Jobwechsel ihres Vaters mitten im Schuljahr zu ihrer besten Freundin Vi zieht, offiziell unter der Aufsicht von Vis Mutter, in Wirklichkeit aber sind die beiden Mädchen allein und genießen ihre nahezu grenzenlose Freiheit. Dass der Traum auch Schattenseiten hat, wird April erst nach einer Weile bewusst. Und nicht nur weil es schön wäre, wenn der Kühlschrank mal wieder mit Essbarem gefüllt würde …

Bewertung

April ist geschockt, als ihr Dad ihr eröffnet, dass er mit ihrer Stiefmutter nach Cleveland ziehen will. Nach Cleveland! Weg aus Westport, weg von Vi, Marissa und ihrem Freund Noah. Das kann April natürlich nicht zulassen und überredet prompt ihren Vater sie für den Rest des Schuljahres bei Vi und ihrer Mutter wohnen zu lassen. Nur ist Vis Mutter grade für diese Zeit auf Tournee, sodass die beiden Teenager das ganze Haus für ein halbes Schuljahr für sich alleine haben. Ohne Eltern und ohne Regeln die sie befolgen müssen. Die Beiden machen in dieser Zeit viele Erfahrungen fürs ganze Leben, obwohl sie sicherlich auf einige hätten verzichten können. Eine Geschichte aus der Sicht eines Teenagers, der das Leben voll genießen will, komme was da wolle ...
Der Klappentext des Buches hat mich sofort angesprochen und ich habe mich sehr auf eine lustige Geschichte für zwischendurch gefreut. Genau das habe ich auch bekommen. Das Buch lässt sich flüssig und schnell lesen, was wahrscheinlich daran lag, dass das Buch aus der Ich-Perspektive von April geschrieben ist. Diese hält sich zum Glück nicht lange mit Fremdwörtern auf.
Die Autorin hat einen wirklich großartigen Humor und auch wenn manche Dinge vielleicht nicht sehr realistisch waren, schafft sie es einem beim Lesen zum schmunzeln zu bringen.
Die Charaktere in „Zehn Dinge die wir lieber nicht getan hätten“ sind alle relativ typisch, wir haben die super coole beste Freundin, den Freund der irgendetwas verbirgt und den mysteriösen gutaussehenden Bruder des Freundes der besten Freundin. Das finde ich hätte die Autorin nicht unbedingt so machen müssen, sondern noch ein bisschen kreativer sein können.
Das Buchcover finde ich nicht sehr passend. Ich nehme an die Personen sollen die Hauptprotagonisten sein, aber ich persönlich kann das nicht erkennen. Das Buch ist insgesamt in 12 Kapitel aufgeteilt. Diese sind jeweils die Dinge die April und Vi lieber nicht hätten tun sollen. Jedes Kapitel ist weiterhin noch in einzelne Abschnitte unterteilt, was es einem leicht macht auch mal eine Pause einzulegen.
„Zehn Dinge die wir lieber nicht getan hätten“, würde ich (wenn ich es nicht schon gelesen hätte) auf jeden Fall lesen. Es ist etwas sehr erfrischendes und verrücktes zwischen all den Dystopien, die im Moment die Regale in den Buchhandlungen dominieren. Es hat mir vor allem gefallen, weil ich bei diesem Buch wirklich oft schmunzeln musste.
Ich empfehle es an Mädchen ab 12 Jahren und vergebe 4 Sterne.
Svenja Becker (16) :: Jugend-Redaktion Buecherkinder.de

Themen: Aus dem Leben