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Das kleine Gespenst spukt jetzt auch im Bilderbuch!

Titelbild

Wer kennt es nicht das kleine Gespenst aus dem gleinamigen Buch von Otfried Preußler, das 1966 im Thienemann Verlag erschien und bis heute in über 30 Sprachen übersetzt wurde. Sollte ich eine Figur aus Preußlers Geschichtenschatz nennen, die auch nach knapp 40 Jahren einen besonderen Platz in meinem Herzen einnimmt, dann wäre es sicherlich das kleine Gespenst und sein Freund der Uhu Schuhu. Noch heute kenne ich nahezu jedes Detail der Geschichte und erinnere mich noch lebhaft daran, wie die 13 Schlüssel so manche verschlossene Türe öffneten.

Happy Birthday kleines Gespenst

Zum 50. Geburstag des Klassikers spukt „Das kleine Gespenst“ jetzt zum ersten Mal auch im Bilderbuch! Nach einer Idee von Otfried Preußler erzählt seine Tochter Susanne Preußler-Bitsch die wunderbare Geschichte vom kleinen Gespenst und jeder Menge Tohuwabohu auf Burg Eulenstein.

Daniel Napp, der bereits die Bilderbuch-Adaption von Preußlers „Der kleine Wassermann“ illustrierte, lässt auch das kleine Gespenst ganz vorzüglich über die Seiten schweben.

Das kleine Gespenst als Bilderbuch

Das kleine Gespenst

„Das kleine Gespenst – Tohuwabohu auf Burg Eulenstein“
erzählt von Susanne Preußler-Bitsch
illustriert von Daniel Napp
Thienemann Verlag

Wie jede Nacht, pünktlich zur Geisterstunde, erwacht das kleine Gespenst von Burg Eulenstein. Und es entdeckt: Im Burgmuseum wurde alles neu eingerichtet. Wie aufregend! Das kleine Gespenst nimmt die Museumsstücke ganz genau unter die Lupe. Dass es dabei nicht alles wieder an seinen Platz zurücklegt, ist ihm dabei einerlei. Im Gegenteil – das Umräumen macht großen Spaß! Als der Burgverwalter Finsterwalder am nächsten Tag ins Museum kommt, traut er seinen Augen kaum: So ein Durcheinander! Schon lange ahnt er, dass in der Burg ein Gespenst sein Unwesen treiben muss und er beschließt, es zu vertreiben. Aber so einfach lässt sich ein kleines Gespenst freilich nicht ins Boxhorn jagen …

Zum 50. Geburtstag von "Das kleine Gespenst" gibt es nun ein besonderes Geschenk. 
Unter allen Kommentierenden, die mir ihre persönliche "Das kleine Gespenst"-Geschichte
verraten, verlose ich insgesamt 5 Exemplare des Bilderbuchs.
Bis zum 10. Februar um 18:00 Uhr habt ihr Zeit zu kommentieren. Bei mehreren Teilnehmern
entscheidet das Los per random.org. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Kategorie: Bücherregal

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Seit über 10 Jahren betreibe ich die Webseite Buecherkinder.de. Ich bin leidenschaftliche Netzwerkerin (online wie offline), Jurymitglied des “Leipziger Lesekompass” und schreibe regelmäßig für die Fachzeitschrift “Eselsohr”. Obwohl technikaffin lese ich zur Zeit noch am liebsten Bücher der Holzklasse.

12 Kommentare

  1. Liebe Stefanie,
    ach, was habe ich das kleine Gespenst geliebt als Kind! Ich hatte ein wundervolles Hörbuch, das ich immer und immer wieder angehört habe. Und obwohl ich eigentlich ein ziemlich schreckhaftes Kind war, habe ich mich vor diesem Gespenst niemals gefürchtet 🙂
    Wird es tatsächlich schon 50 Jahre alt? Wie die Zeit vergeht…
    Alles Liebe,
    Anna von
    buchstabentraeumerei.wordpress.com

  2. Daniela Pe sagt

    Ach liebe Steffi,
    ich habe keine „Geschichte“ an sich, nur dass Flavia das kleine Gespenst immer so geliebt hat, dass sie mir einmal zum Muttertag eins aus Wolle mit Wackelaugen gebastelt hat. Ein Bild habe ich auch für euch, falls du mir verrätst, wie ich es hier hochladen kann.
    Alles Liebe
    Dani

  3. Andra sagt

    Das wäre ein toller Gewinn! Da springe ich in den Lostopf 🙂
    Meine Jungs hatten letztes Jahr so eine Gespenster-Phase. Da wohnte ihrer Meinung nach bei uns im Keller auch ein Gespenst, nämlich der Kellergeist Rudi.
    Sie konnten dann nicht mehr in den Keller gehen, um ihn nicht zu erschrecken. Ich habe ihn dort aber nie getroffen 😉

    Viele Grüße
    Andra

  4. Anja sagt

    Meine Geschichte: Es gibt keine!
    Ich bin aufgewachsen ohne eine einzige Otfried Preußler, Geschichte. Kein Gespenst, kiene Hexe, kein Wassermann, kien Hotzenplotz.
    Diese unglaubliche Bildungslücke muss -besser spät als nie- definitiv gefüllt werden! Und meine kleine Lady kommt auch ins Hexen- und Gespensterfähige Alter… Darf ich diese Vermutung mit dem gewonnenen Buch überprüfen oder muss ich den örtlichen Buchhändler mit der Aufarbeitung meines Mankos beglücken?
    Gruß von Anja

  5. Susanne sagt

    Liebe Stefanie,

    meine Tochter ist ein absoluter „Kleines Gespenst“ Fan. Es war nach „Hörbe mit dem Hut“ das zweite Buch, das wir von Otfried Preußler gelesen haben. Ihre Begeisterung ging so weit, dass sie eines Tages mit 13 selbst gebastelten Papierschlüsseln aus dem Kindergarten nachhause kam und mir vor der Haustür erklärte, dass sie heute die Tür aufschließen würde. :o)
    Da wir nur vom kleinen Wassermann die Bilderbuchversion haben, würde sie sich über dieses Buch riesig freuen!

    Viele Grüße
    Susanne

  6. Also ich weiß nicht, ob das schon als Geschichte zählt, aber ich habe hier zu Hause auch ein kleines Gespenst. Eine Burg Eulenstein gibt es ebenfalls, bei der Eulensammlung, die meine Mutter vorweisen kann. Und das kleine Gespenst rasselt am liebsten mit meinem Schlüsselbund, der rein zufällig drei…zehn Schlüssel hat, durch die Gegend. 🙂

  7. Anna sagt

    Ich will euch hier die Begegnung mit meinem persönlichen kleinen Gespenst erzählen.
    Ich kann gar nicht genau sagen, wann es begann. Fest steht jedenfalls eins: es gab ruhige Zeiten bei uns, früher. Noch vor wenigen Jahren konnten wir, die Bewohner des Hauses, abends ohne Furcht und Angst liegen gebliebene Arbeit erledigen oder einfach ein Buch zur Hand nehmen und entspannen. Eines Tages jedoch, es war schon dunkel draußen und die Kinder schliefen in ihren Zimmern, hörten wir ein merkwürdiges Geräusch. Es schien von weit her zu kommen und wir konnten (oder wollten) es nicht einordnen -weder von woher es genau kam, noch was es war. Mein Mann und ich schauten uns an, da aber nichts mehr zu hören war, gingen wir wieder unseren Tätigkeiten nach. Kurz darauf erklang es wieder, diesmal lauter, klagend. Ein Schauer lief mir über den Rücken, denn…nein, das kann nicht sein! Gespenster, die trifft man in alten Burgen und gruseligen Kerkern, aber doch nicht bei uns, in einem Mietshaus! Doch es bestand kein Zweifel, das Klagen wurde lauter, gleichzeitig vernahmen wir Schritte in unserem Flur. Tap, tap, tap, sie näherten sich der Wohnzimmertür. Voller Furcht starrten wir in deren Richtung, unfähig uns zu rühren. Die Türklinke senkte sich langsam, ganz langsam und die Tür öffnete sich einen Spalt. Etwas weißes, kleines zwängte sich hindurch und guckte uns mit großen, braunen Augen an. Das kleine Gespenst, das da vor uns stand, war so bleich wie sein Nachthemd, hört auf den Namen Finja und ist 5Jahre alt. Da es sich selber fürchtet, spukt es nun bei uns allabendlich herum und verbreitet Angst und Schrecken.

    Ganz schön gruselig, oder? Wir bewerben uns! 🙂

  8. Murmelgnom sagt

    Wir hatten als Kinder das Hörspiel vom kleinen Gespenst. Als meine Tochter 4 wurde, dachte ich, dass die Geschichte auch etwas für sie wäre. Und kurze Zeit später fand ich auf einem Flohmarkt einen gebrauchten Sammelband für 2 Euro. Darin enthalten, neben dem kleinen Gespenst, auch „Der Kleine Wassermann“ und „Die Kleine Hexe“.
    Jetzt kann ich ihr nach und nach die Geschichte vorlesen. Dabei hab ich oft die Sprecher des Hörspiels im Kopf. So ganz reicht ihre Aufmerksamkeit noch nicht aus, daher wäre das Bilderbuch ein schöner Gewinn.

    Liebe Grüße,
    Murmelgnom

  9. Liebe Stefanie,
    Unvergessen, wie meine kleine Schwester einen Kindergeburtstag sprengte und dem Geburtstagskind Prügel androhte…es hatte behauptet, „Das kleine Gespenst“ sei nach der Filmvorlage „Casper“ geschrieben worde!“

  10. Ich bin in der DDR gänzlich ohne die Geschichten von Preußler aufgewachsen.

    Mein einziges Erlebnis mit dem kleinen Gespenst: Mit meinem Großen war ich irgendwann Anfang der 2000er im Kino. Ich dachte, ich tue meinem Großen etwas Gutes, aber der Film war ziemlich schlecht. Es war ungelogen der erste und einzige Kinofilm in meinem Leben, in dem ich eingeschlafen bin 😀

    Deshalb bin ich ganz gespannt auf das Bilderbuch und es wäre schön, eines zu gewinnen.

    Viele Grüße!

  11. Stefanie Leo sagt

    Random.org hat entschieden und die Mails an die glücklichen Gewinner sind raus 🙂

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