Autor: Stefanie Leo

Sammelsurium Numero 1 – Netzfundstücke, Buchtipps, Termine, Kurioses

Regelmäßig stolpert man im Netz aber auch ganz analog in Zeitung und Zeitschrift über lesenwerte Beiträge, Buchtipps, interessante Termine und bisweilen auch Kurioses. Unter dem Begriff „Sammelsurium“ – übrigens ein wie ich finde ganz wunderbares Wort – möchte ich zukünftig in loser Folge und, wie das Wort schon sagt, bunt durcheinandergewürfelt über Lesens- und Wissenswertes und bisweilen auch Amüsantes berichten. Netzfundstücke Wie Lesen helfen kann, darüber berichtete Andrea Gerk in der Reihe „Lesen als Medizin“ im WDR 3. Die Beiträge stehen zum Nachhören zur Verfügung. www.wdr3.de/literatur/lesenhilft100.html „Nils Holgerssons wunderbare Reise durch Schweden“ ist in neuer Übersetzung erschienen. Hans von Trotha von der ZEIT ist mehr als begeistert. www.zeit.de/2014/53/nils-holgerssons-wunderbare-reise-durch-schweden-selma-lagerloef Facebook-Chef Mark Zuckerberg will 2015 mehr lesen und hat einen virtuellen Buchclub gegründet. Die WELT allerdings wettert: „Facebook und Bücherlesen schließen sich aus“. Was für ein riesen Quatsch, sage ich! Und ihr? www.welt.de/kultur/literarischewelt/article136028520/Facebook-und-Buecherlesen-schliessen-sich-aus.html Die FAZ weist in ihrem Artikel „Bilder, die den Raum erobern“ auf zwei interessante Bilderbuchausstellungen in Hannover und Frankfurt hin. www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunst/ausstellungen-fuer-kinder-bilderbuecher-in-hannover-und-frankfurt-13337540.html Monatliche Buchtipps Erstlesebuch des Borromäusverein im Monat Januar ist Kommissar Ping und das …

Buecherkinder & Eselsohr

Seit nunmehr drei Jahren empfehlen die Kinder und Jugendlichen der Redaktion monatlich fünf Titel in der Fachzeitschrift Eselsohr. Mit der Januar-Ausgabe 2015 beginnend werden wir im Blog zukünftig immer auf diese Kurzbewertungen hinweisen. Die Buecherkinder lesen! Buchtipps aus der Kinder- & Jugendredaktion, Januar 2015 Flavia (7): Superhugo startet durch von Salah Naoura, Oetinger Verlag Lucy (7): Ballettgeschichten von Vanessa Walder, Loewe Verlag Isabelle (12): Rosen und Seifenblasen von Sonja Kaiblinger, Loewe Verlag Rebekka (14): Ich heiße Parvana von Deborah Ellis, Verlag Jungbrunnen Paulina (14): Tausend Mal gedenk ich dein von Heike Eva Schmidt, Boje Verlag Zum Herunterladen (PDF) hier klicken.

Frohes Fest!

Liebe Freunde der Bücherkinder, ich wünsche Ihnen und Ihren Lieben ein gesegnetes, ruhiges und erholsames Weihnachtsfest. Vielen Dank für Ihre Treue, alles Liebe für 2015 und natürlich immer das richtige Buch in der Hand. Herzlichst Stefanie Leo und die Bücherkinder

Spaß am Lesen: Der Leipziger Lesekompass

Den Startschuss für den Leipziger Lesekompass bildete die Leipziger Buchmesse 2012. Seitdem wird diese Auszeichnung jährlich an 30 Titel in drei Kategorien verliehen. Seit der „Geburtsstunde“ sitze ich in der 17-köpfigen Jury, die auch dieses Jahr wieder von jugendlichen Lesescouts unterstützt wird. Sechs Jurymitglieder pro Kategorie haben ab Dezember die Qual der Wahl, aus 20 Büchern, Hörbüchern und Medien ihre 10 Favoriten auszuwählen. Da alle Titel, die zwischen zwei Buchmessen (März bis März) erscheinen, berücksichtigt werden, gibt es natürlich immer wieder einige Nachrücker, die uns etwas später erreichen. Die Idee hinter dem Leipziger Lesekompass Unglaubliche 8.000 Neuerscheinungen gibt es Jahr für Jahr für junge Leser. Kein Wunder also, dass die Orientierung da bisweilen schwer fällt, denn so unterschiedlich wie die Bücher selbst sind auch ihre Leser: Lesemuffel und Bücherfresser, Bilderbuchgucker und Erstleser, Jungen wie Mädchen, allen soll der Zugang zum Buch ermöglicht und schmackhaft gemacht werden. Der Spaß am Lesen steht beim Leipziger Lesekompass im Vordergrund, die prämierten Titel sollen Freude und Begeisterung für das Lesen wecken und bewahren. Dass die so erworbene Lesefertigkeit zugleich …

Lesen im Akkord? – Ein Plädoyer für mehr Gelassenheit

Jeden Montag stolpere ich über die interessanten Fragen von Libromanie und die ebenso aufschlussreichen Antworten aus der Blogosphäre. Auf die heutige Frage: „Habt ihr eure Leseziele für 2014 erreicht?“ möchte ich gerne antworten.   Es gab Zeiten, da hatte ich eine App auf meinem Smartphone, die mir genau sagen konnte, wann ich ein Buch bei gleichbleibender Lesegeschwindigkeit beenden würde. Ich stapelte meine ungelesenen Bücher aufeinander und fühlte mich beim Blick auf den Stapel sofort ermahnt, doch ein wenig schneller zu lesen, schließlich gab es noch so viele tolle neue Bücher zu entdecken. In Wirklichkeit setzte ich mich aber auf diese Art und Weise nur unter permanenten Druck und das bei einer der schönsten und entspannendsten Tätigkeiten überhaupt: Dem Lesen! – Und Druck hat mich schon immer gelähmt, so war es auch nicht verwunderlich, dass ich anstatt genussvoll im Akkord zu lesen in die nächste Leseflaute stolperte. Kein Buch gefiel mir, ich schaute lieber fern und bügelte anstatt zu lesen. Mittlerweile habe ich die App gelöscht und auch weitere Plattformen wie beispielsweise Goodreads interessieren mich nicht. …