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Digitale Berichterstatter für den Deutschen Lesepreis gesucht!

Wusstet ihr, dass es einen Preis gibt, der herausragende und innovative Leseförderungsmaßnahmen auszeichnet?

dlp_schriftzug_kleinDer Deutsche Lesepreis

Seit 2013 begeben sich Stiftung Lesen und die Commerzbank-Stiftung jedes Jahr gemeinsam auf die Suche nach herausragenden Projekten, die die Kultur des Lesens erhalten und fördern, denn Lesefreude und Lesekompetenz sind zentrale Grundlagen für die Bildungsfähigkeit und somit auch für die gesellschaftliche Teilhabe.

Um entsprechendes Engagement in all seinen Facetten zu würdigen, verleihen die Initiatoren den Deutschen Lesepreis in vier Kategorien:

„Ideen für morgen“ zum Thema Migration und Integration
Der Sonderpreis zeichnet Menschen und Institutionen aus, die ungewöhnliche und innovative Ideen und Wege für eine moderne zukünftige Leseförderung konzipiert haben.

Nominiert sind:

  • Deutsch-Türkisches Forum Stuttgart e.V.: MutterSprache – KinderSprache
  • Grundschule Auf den Heuen: Family Literacy „Sprachen im Gepäck“
  • Dorte Huneke-Nollmann, Bochum: Zeitungsprojekt „Neu in Deutschland“
  • LeseWelten – Vorlese-Initiative der Kölner Freiwilligen Agentur e.V.: Flüchtlingskinder begegnen LeseWelten in Museen
  • Stadtbibliothek Osnabrück: Miteinander – lesen – lernen – lachen
  • Universität Bamberg: Lesen und Schreiben in mehrsprachigen Lerngruppen mit dem deutsch-türkischen Dichter Nevfel Cumart

„Herausragendes individuelles Engagement in der Leseförderung“
Der Preis für herausragendes individuelles Engagement zeichnet Individualpersonen aus, die sich in außergewöhnlicher Weise für die Leseförderung verdient gemacht haben.

Nominiert sind:

  • Prof. Dr. Jürgen Belgrad, Wolfegg: Leseförderung durch Vorlesen
  • Susanne Dierker, LVR Schule am Königsforst, Rösrath: Fühlbilderbücher inklusive
  • Hans Peter Faller, Rastatt: Ludwig die Stadtmaus
  • Uta Gräntzel, Johann-Christoph-Adelung Schule, Spantekow: Eine Schülerbibliothek muss Spaß machen.
  • Nadine Jakobi: LEA Leseklub Göttingen
  • Konstanze Keller, Bammental: LESEWEIS®
  • Richard Schaefer, Stadt- und Regionalbibliothek Erfurt: Leseopa
  • Annelie Stascheit, Selbst.Los! Kulturstiftung, Frickingen: Kinder brauchen Bücher, arme noch viel mehr!
  • Otto Stender, Hannover: Mentor – die Leselernhelfer
  • Daniel Werner, Stadtteilbücherei Münster-Hiltrup St. Clemens: Clemens der Lesedrache

„Herausragendes kommunales Engagement“
Der Preis für herausragendes kommunales Engagement zeichnet Institutionen, Unternehmen, Vereine und kommunale Träger aus, die sich insbesondere durch Kooperation mit anderen Partnern in außergewöhnlicher Art und Weise für die Leseförderung vor Ort verdient gemacht haben.

Nominiert sind:

  • Landesinstitut für Pädagogik und Medien, Saarbrücken: Netzwerk Lesekompetenz Homburg
  • Leseohren e.V., Stuttgart: Leseohren aufgeklappt! – Das Stuttgarter Vorleseprojekt
  • MENTOR – DIE Leselernhelfer Hamburg e.V.: Starke Kinder können lesen!
  • Mulingula e. V., Münster: Mulingula
  • Stadt Fellbach – Kulturamt: FLUMI Fellbacher Lese- und Mentoreninitiative
  • Stadtbibliothek Bremen: AnSchuB – Allen Schulkindern unsere BIBCARD
  • Stadtbibliothek Erlangen: Angebote der Stadtbibliothek Erlangen für Grundschulen mit gebundenen Ganztagesklassen
  • Stadtbibliothek Mannheim: Netzwerk Leseförderung
  • Universität Erfurt: Erfurter Kinderuniversität „Rund um das Buch“
  • Westfälische Wilhelms Universität Münster: „Die Schlossplatzbande. Kinderrätselkrimis aus Münster online“

„Herausragende Leseförderung an Schulen“
Der Preis für herausragende Leseförderung an Schulen zeichnet Schulen aus, die sich im Feld Lesen und Leseförderung ein eigens Profil als lesende Schule gegeben haben und die Lesemotivation und Lesekompetenz ihrer Schülerinnen und Schüler mit gebündelten und umfassenden Angeboten stärken und ausbauen.

Nominiert sind:

  • Astrid-Lindgren-Schule, Nottuln
  • Hans-Carossa-Grundschule Heining-Schalding, Passau
  • Kinderakademie Eberswalde
  • Ernst-Barlach-Gemeinschaftsschule der Stadt Wedel
  • Förderzentrum „C. Winkler“, Brand-Erbisdorf
  • IGS Gifhorn
  • Ostsee-Schule Wismar
  • Hainberg Gymnasium, Göttingen
  • Johann-Schöner-Gymnasium Karlstadt
  • Berufskolleg Kaufmännische Schulen des Kreises Düren

Digitale Berichterstatter gesucht!

Für die festliche Preisverleihung des Deutschen Lesepreis, der in diesem Jahr am 9. November im Berliner Humboldt Carré (Behrenstraße 42, 10117 Berlin) stattfindet, vergibt die Stiftung Lesen exklusive Eintrittskarten für digitale Berichterstatter, die live vor Ort mit dem Hashtag #dtlp16 in die Sozialen Netzwerke berichten und/oder anschließend auf ihrem Blog das Geschehen Revue passieren lassen.

humboldtcarre_nacht

Bild des Veranstaltungsorts Humboldt Carré
© Humboldt Carré

Und das könnte euch in Berlin erwarten: Nach einer Begrüßung durch Bundesministerin für Bildung und Forschung Prof. Dr. Johanna Wanka wird das Mikro an die Fernsehmoderatorin Christina Ringer übergeben. Sie leitet durch den Abend und stellt die Gewinnerprojekte vor. Die Preisträger kommen in kleinen Talkrunden selbst zu Wort, außerdem stehen sie im Anschluss an den offiziellen Teil für Fragen aller Art zur Verfügung. Ein musikalischer Act sowie ein Flying Buffet runden den Abend ab.

Seid dabei, wenn innovative Leseförderprojekte feierlich und prominent geehrt werden. Bewerbt euch kurz mit Namen, Anschrift, Blogadresse und Social Media Kanälen per Mail für eine der zehn Eintrittskarten. Fahrt- und Übernachtungskosten können leider nicht übernommen werden. Bewerbungsschluss ist Dienstag, der 11. Oktober 2016.

Ich freue mich auf eure Bewerbungen. Rückfragen gerne per Email oder in den Kommentaren.

Titelbild: Preisträger Deutscher Lesepreis 2015 © Stiftung Lesen

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Wer ist Schabalu?

Endlich ist es soweit! Am morgigen 20. September erscheint das neue Buch von Oliver Scherz „Wenn der geheime Park erwacht, nehmt euch vor Schabalu in Acht“, das dieses Mal von Daniel Napp illustriert wurde.

Oliver Scherz, der mit seiner Familie in Berlin lebt, wurde im vergangenen Jahr von der Arbeitsgemeinschaft Leseförderung des Sortimenter-Ausschusses im Börsenverein des Deutschen Buchhandels zum Lesekünstler 2015 gewählt, denn der gebürtige Essener schreibt nicht nur ausgezeichnete (Vorlese-)Geschichten, er zelebriert sie förmlich bei seinen Lesungen. Er imitiert mit vollem Körpereinsatz Laute und Stimmen seiner Protagonisten, spielt Gitarre und geht beim Singen so richtig schön ab, so wie hier bei seinem Song zum neuen Buch:

„Wenn der geheime Park erwacht,
nehmt euch vor Schabalu in Acht“

OD_18445_Scherz_Schabalu_U1.inddIm neuen (Vor-)Leseabenteuer von Oliver Scherz begleiten wir die Geschwister Mo, Kaja und Jonathan in einen verlassenen Vergnügungspark, den sie verbotenerweise betreten. Doch plötzlich erwachen Dinosaurier, Indianer, Wahrsager und Riesen zum Leben. Und wer ist bloß dieser Schabalu, vor dem der Sheriff des Parks die Kinder warnt?

„Wenn der geheime Park erwacht,
nehmt euch vor Schabalu in Acht“
Thienemann Verlag
für Zuhörer ab 6 Jahren

VERLOSUNG von "Wenn der geheime Park erwacht, nehmt euch vor Schabalu in Acht"!
Verratet mir per Kommentar, wen ihr in einem Vergnügungspark gerne zum Leben erwecken
würdet und vor wem ihr eher Angst hättet. Unter allen Kommentierenden, die mir ihr 
persönliches "Schabalu"-Abenteuer verraten, verlose ich insgesamt 5 Exemplare des 
Vorlesebuches von Oliver Scherz
Bis zum 21. September 2016 um 18:00 Uhr habt ihr Zeit zu kommentieren. Bei mehr als 
5 Teilnehmern entscheidet das Los per random.org. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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Der Tag, an dem ich Andy Warhol traf

Kennst du eigentlich Andy Warhol?

Aber sicher, wirst du antworten. Das ist doch der mit den Campbell-Suppendosen! Ja, natürlich, das weiß ich auch. Aber was weißt du noch über ihn, über seine Kindheit, seine Studienzeit, seine Arbeit als Grafiker, seine Factories, sein künstlerisches Schaffen, sein Leben?

Ich muss zugeben, dass ich über diesen Ausnahmekünstler so gut wie gar nichts wusste. Das änderte sich nach der gestrigen Lesung schlagartig, denn da lernte ich Andy Warhol, der eigentlich Andrej Warhola heißt, kennen. Er besuchte mich in meinem Wohnzimmer und brachte gleich noch Marilyn Monroe, Marlon Brando und Elvis mit.

9783407812070Mitgebracht hat ihn – in Buchform – Maren Gottschalk, die bereits zum dritten Mal zur Wohnzimmerlesung nach Solingen kam.

Maren Gottschalk ist freie Autorin, arbeitet unter anderem für den WDR (ZeitZeichen, Stichtag …), ist Projektleiterin des „WDR-Kinderrechtepreis“ und hat – last but not least – bei Beltz & Gelberg schon diverse Biografien bekannter Persönlichkeiten wie beispielsweise Nelson Mandela, Astrid Lindgren oder Sophie Scholl veröffentlicht.

Im vergangenen Jahr erschien ihr aktuelles Buch „Factory Man – Die Lebensgeschichte des Andy Warhol“, ein Buch, das im November 2015 den Kinder- und Jugendbuchpreis Luchs erhielt und das sie mir und den Gästen der mittlerweile 30. Wohnzimmerlesung vorstellte.

Wohnzimmerlesung mit Maren Gottschalk

Abende mit Maren Gottschalk sind immer etwas ganz Besonders. Sie gehören fraglos zu den Lesungs-Highlights im Leo’schen Wohnzimmer. Der Autorin aus Leverkusen merkt man ihr große Erfahrung in der Aufbereitung und kurzweiligen Präsentation historischer Daten oder Persönlichkeiten an. Gespannt lautschten wir auch dieses Mal ihren Ausführungen, die sie gekonnt mit an die Leinwand geworfenen Fotos von Andy Warhol und seinen Werken ergänzte.

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Bei Maren Gottschalks Lesungen hat man stets das Gefühl, sie hätte die Personen ihrer Biografien leibhaftig getroffen. Auch dieses Mal nahm sie uns Zuhörer mit an die Hand nach Pittsburgh und New York und zeigte uns den Menschen Andy Warhol. Nachdem mich ihre Biografien von Astrid Lindgren, Nelson Mandela und Sophie Scholl bereits begeisterten, freue ich mich nun, mit meinem frisch signierten Buch, auch in die Welt des Andy Warhol einzutauchen.

Und übrigens, wer die Möglichkeit hat, einmal einer Lesung mit Maren Gottschalk zu lauschen, der sollte diese unbedingt ergreifen. Aktuelle Termine findet man auf der Webseite der Autorin.

 

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Übersetzer – unbekannte Wesen

Liebe Verlage, wir müssen reden und zwar schleunigst! Denn ich bin gerade richtig sauer, wie ihr zum Teil mit euren Übersetzer*innen umgeht.

Um euch das zu erläutern, muss ich mal kurz ausholen …
Man mag es kaum glauben, aber tatsächlich führe ich die Datenbank meiner Webseite www.buecherkinder.de noch liebevoll selbst. Will heißen: Alle bibliografischen Daten zu den rund 600 Titeln, die Jahr für Jahr neu aufgenommen werden, tippe ich sorgfältig ein und bediene mich keines Automatismus‘, der diese auf wunderbar magische Weise in meine Datenbank zaubert.

Dies ist Arbeit, keine Frage. Dies bedeutet aber auch, dass sich mir die Namen der Autoren, Illustratoren und Übersetzer (und selbstverständlich der weiblichen Pendants) nach rund 6.000 eingepflegten Büchern eingeprägt haben und ich besonders die Übersetzer*innen beim Öffnen eines Titels wohlwollend zur Kenntnis nehme.

Und deshalb, liebe Verlage, müssen wir reden!

Wie kann es sein, dass ich Übersetzer*innen zum Teil immer noch mühevoll im Impressum suchen muss? Wieso muss ich ein eingeschweißtes, 350 Seiten starkes Jugendbuch tatsächlich aus seiner Folie befreien, weil ihr den Übersetzer auf eurer Webseite nicht nennt? Besonders ihr müsst doch wissen, wie unerlässlich eine anständige Übersetzung für den Erfolg eines Titels ist – im Bilderbuch ebenso wie im Jugendbuch!

Und last but not least ist der Übersetzer schließlich auch Urheber seines Werkes. In § 3 des Urheberrechtsgesetzes heißt es dazu: „Übersetzungen und andere Bearbeitungen eines Werkes, die persönliche geistige Schöpfungen des Bearbeiters sind, werden unbeschadet des Urheberrechts am bearbeiteten Werk wie selbständige Werke geschützt. […]“

So wie ich den Autor eines Werkes in meinen bibliografischen Daten nenne, möchte ich auch den Urheber der deutschen Übersetzung erwähnen. Also, liebe Verlage, macht es mir nicht unnötig schwer und würdigt die Arbeit der Übersetzerinnen und Übersetzer angemessen durch deren Nennung in der Titelei und auf euren Webseiten und lasst sie für uns nicht länger unbekannte Wesen sein.

DANKE

Foto: Pixabay.com

 

 

Das Bilderbuchprojekt „Komm, spielen wir!“

Wer steckt hinter diesem Bilderbuchprojekt?

VIEL & MEHR e. V. ist ein gemeinnütziger Berliner Verein mit dem Ziel der Förderung von Vielfalt und Mehrsprachigkeit in Bilderbüchern. In diesem thematischen Rahmen werden in der Vereinsarbeit Bilderbuchkonzepte entwickelt und veröffentlicht, welche die vorhandene Diversität von Lebensrealitäten gleichberechtigt und unabhängig von ethnischer wie sozialer Herkunft, von Geschlecht oder Alter sowie von individuellen Fähigkeiten zeigen, ohne sie in den Vordergrund zu stellen.

Alle Kinder lieben es zu spielen und sie haben ein Recht darauf – mal ausgelassen und fröhlich, mal konzentriert und in sich gekehrt, mal allein und mal zusammen. Das möchte VIEL & MEHR in „Komm, spielen wir!“ zeigen und zwar so, dass sich viele Kinder in Sprache und Bild damit identifizieren können.

Darum geht es

„Komm, spielen wir!“ ist ein Foto-Bilderbuch in 5 + 1 Sprachen – arabisch, deutsch, englisch, französisch, türkisch und einer Sprache, die frei ergänzt werden kann. Die Fotos zeigen Kinder verschiedenster Herkunft bei dem, was sie am liebsten tun – nämlich Spielen. Auch geflüchtete Kinder, die derzeit in einer Berliner Notunterkunft leben, sind mit dabei. Beiläufig und selbstverständlich bildet Vielfalt die Folie, auf der ganz alltägliche Spielszenen mit großem Wiedererkennungseffekt gezeigt werden.

Das Bilderbuch wendet sich an ALLE Neugierigen im Kleinkindalter, also die eigenen Kinder, die von Freunden und Nachbarn, Nichten, Neffen und Patenkinder, aber selbstverständlich auch Kitas, Familienzentren usw. Besonders angesprochen werden Kinder, die in einer binationalen Familien- und mehrsprachigen Lebenssituation aufwachsen.

Und warum Crowdfunding?

Einen möglichst großen Teil der Erstauflage möchte VIEL & MEHR an geflüchtete Kinder spenden, um ihnen in ihrer aktuellen, sehr schwierigen Lebenssituation ein persönliches Stück Ausgelassenheit und Fröhlichkeit zu schenken. Je mehr Geld zusammen kommt, desto mehr Bücher können gespendet werden.

Alle Infos zur Crowdfunding-Kampagne gibt es HIER. Noch fehlen knapp 500 €, also macht doch einfach mit! Die Kampagne läuft noch bis 30. Juni.