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Besuch beim Ehrengast der Buchmesse (Teil 3)

Hier entlang zu Teil 2 der Reise … „Flandern & die Niederlande“ präsentieren sich als Ehrengast auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse (siehe Vorbericht). Auffällig sind die vielen Kinder- und Jugendbücher, die auch dieses Jahr ins Deutsche übertragen wurden. Sie machen ein Drittel der aktuellen Neuerscheinungen – rund 80 Titel – aus. Grund genug für die Flämische und die Niederländische Stiftung für Literatur einige Pressevertreter auf Bücherreise zu schicken, um die lebendige Kinder- und Jugendbuchszene des zukünftigen Gastlandes kennenzulernen. In love with Amsterdam Die letzte Station unserer Bücherreise führte uns ins schöne Amsterdam. Für mich der erste (und sicherlich nicht der letzte) Besuch in dieser freundlichen und weltoffenen Stadt. Vorbei an bezaubernden Häusern immer entlang der Amstel führte uns unser morgendlicher Spaziergang zum Hermitage Museum, einem Ableger der weltberühmten Eremitage im russischen Sankt Petersburg. Wahrlich ein passender Rahmen um auf acht ganz unterschiedliche Illustratorinnen und Illustratoren aus Amsterdam zu treffen. Nach der Begrüßung durch den stellvertretenden Direktor des Museums, Paul Mosterd, übernahm der Illustrator Ted van Lieshout das Wort und stellte uns seine Kolleginnen und Kollegen …

Besuch beim Ehrengast der Buchmesse (Teil 2)

Hier entlang zu Teil 1 der Reise … „Flandern & die Niederlande“ präsentieren sich als Ehrengast auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse (siehe Vorbericht). Auffällig sind die vielen Kinder- und Jugendbücher, die auch dieses Jahr ins Deutsche übertragen wurden. Sie machen ein Drittel der aktuellen Neuerscheinungen – rund 80 Titel – aus. Grund genug für die Flämische und die Niederländische Stiftung für Literatur einige Pressevertreter auf Bücherreise zu schicken, um die lebendige Kinder- und Jugendbuchszene des zukünftigen Gastlandes kennenzulernen. Genk: Kleine Stadt mit großer Bibliothek Nächste Station unserer Bücherreise war das in der belgischen Provinz Limburg gelegene Städtchen Genk mit rund 65.000 Einwohnern. Dass Genk in seiner Vergangenheit zu den bedeutendsten Steinkohlerevieren Belgiens gehörte, davon zeugen heute noch die weithin sichtbaren Fördergerüste des Steinkohlewerks von Winterslag, das 1986 schloss. Anfang des neues Jahrtausends erwarb die Stadt dann das Gelände und baute es u.a. zum Kulturzentrum um. Doch zunächst zurück in die beeindruckende Bibliothek der Stadt Genk, der wir einen ausführlichen Besuch abstatteten. 2008 eröffnete diese auch architektonisch eindrucksvolle Bibliothek auf 4 Etagen mit knapp 5.000 Quadratmetern …

Besuch beim Ehrengast der Buchmesse (Teil 1)

„Flandern & die Niederlande“ präsentieren sich als Ehrengast auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse (siehe Vorbericht). Auffällig sind die vielen Kinder- und Jugendbücher, die auch dieses Jahr ins Deutsche übertragen wurden. Sie machen ein Drittel der aktuellen Neuerscheinungen – rund 80 Titel – aus. Grund genug für die Flämische und die Niederländische Stiftung für Literatur einige Pressevertreter auf Bücherreise zu schicken, um die lebendige Kinder- und Jugendbuchszene des zukünftigen Gastlandes kennenzulernen. Ein wenig Ehrengast-Feeling in Köln Meine Bücherreise verschlug mich zunächst nach Köln, denn manchmal geht eben auch ein Ehrengast auf Reisen. Anlässlich der 20. Internationalen Kinder- und Jugendbuchwochen werden zwischen 25. Mai und 12. Juni in Köln zehn niederländische und flämische Autorinnen und Autoren ihre neuesten Bücher in Kölner Schulen und Bibliotheken vorstellen. Zum Auftakt der Buchwochen wurde zudem die Ausstellung „Schau mich an“ (bis 10. Juli) im Museum für Angewandte Kunst eröffnet. Hier fiel auch der Startschuss für unsere Bücherreise. Die Ausstellung zeigt Illustrationen der flämischen Künstlerin Ingrid Godon und Kinderporträts des Fotografen August Sander. Ergänzt werden diese durch Texte des niederländischen Autors Toon …

Bücherreise nach Flandern & die Niederlande

Flandern & die Niederlande werden in diesem Jahr gemeinsam Ehrengast auf der Frankfurter Buchmesse sein. Unter dem Motto Dies ist, was wir teilen präsentieren sie sich nach 1993 erneut zusammen, schließlich verbindet sie neben der gemeinsamen Sprache, dem Niederländischen, auch eine gemeinsame Geschichte, besonders in den Bereichen Kultur und Literatur. „Grenzübergreifend“ verlaufen auch die Vorbereitungen für den großen Auftritt im Herbst mit einem flämischen Team in Antwerpen, einem niederländischen in Amsterdam und dem künstlerischen Leiter Bart Moeyaert, einem der ganz großen der europäischen Kinder- und Jugendbuchautoren. Sein Debüt veröffentlichte der in Brügge geborene Autor 1983 mit nur 19 Jahren. Sein Werk wurde in 20 Sprachen übersetzt und vielfach preisgekrönt, u.a. erhielt er 1998 auch den Deutschen Jugendliteraturpreis für sein Buch Bloße Hände. Kein Wunder also, dass die Kinder‐ und Jugendliteratur beim diesjährigen Gastlandauftritt eine entscheidende Rolle spielt. Kinder- und Jugendliteratur aus Flandern & den Niederlanden Aber was genau verbirgt sich hinter der oft als sehr lebendig beschriebenen niederländisch-sprachigen Kinder- und Jugendbuchszene? Wie ticken Autorinnen und Autoren aus Flandern & den Niederlanden so? Wie arbeiten sie …

BEO – Bücher entern Ohren

„Der Beo besitzt ein munteres Wesen. Wegen seiner ausgesprochenen Sprachbegabung ist er nicht nur in seiner Heimat ein beliebtes Heimtier. Allerdings sind die vom Beo erzeugten Töne laut.“[1] Am vergangenen Mittwochabend (25. November) war es soweit:  Der Deutsche Kinder- und Jugendhörbuchpreis wurde zum dritten Mal  in Hamburg verliehen und ich durfte dabei sein …   Um 20 Uhr begann die Preisverleihung im Thalia Theater in Hamburg-Altona. Alles, was Rang und Namen in der Kinderhörbuchwelt hat, fand sich in der Gaußstraße ein. Begrüßt wurden wir Gäste durch das famose Trio Manugadjo Royal, das musikalisch durch den Abend führte. Doch pünktlich ging es trotzdem nicht los – Moderatorenpaar Alicia Aumüller und Hans Löw schlummerten noch selig hinter der Bühne: „Warum schlafe ich eigentlich immer ein, wenn ich ein Hörbuch höre?“ Eine Anspielung auf das Vorurteil mit dem Hörbücher immer noch zu kämpfen haben: Die taugen doch nur zum Einschlafen! Damit war gleich zu Beginn klar: Dies würde keine „normale“ Preisverleihung werden. Keine staubige, langweilige Aneinanderreihung von zu langen drögen Reden. Ich sollte Recht behalten. Selten war ich …