Ewig aktuell: Pferdebücher

Sie kommen nie aus der Mode: Pferdebücher!
Lara, Junia, Philomena und Lucy stellen euch aktuelle Titel vor.

Ponyhof Sternenhügel
Abenteuer im Reiterclub, Bd. 1

Kinderbuch ab 6
von Reetta Niemelä
illustriert von Salla Savolainen
übersetzt von Gabriele Schrey-Vasara
Boje 2018

Im Buch „Ponyhof Sternenhügel“ gibt es zwei Geschichten. Die erste heißt „Uljas, mein Freund“. Es geht um den Reiterhof Sternenhügel, wo es einen Reiterclub mit den Kindern Iris, Emma, Pauli, Emil und den beiden Reitlehrern Mika und Minna gibt. Die Kinder treffen sich, reiten und machen Spiele. Es kommt Mira neu dazu. Mira bereitet sich auf ein Reittournier vor und zwingt das Pferd Uljas mit ihr zu reiten. Das macht sie mit einer Gerte, damit Uljas weiterspringt. Iris, die daneben steht, bekommt es mit, aber will es niemandem sagen. Im Reiterhof wird es aber bemerkt und alle Kinder werden zusammengerufen. Die Reitlehrerin Minna erklärt den Kindern, dass man die Pferde fair behandeln soll. Mira weint, weil sie sich schuldig fühlt. Danach haben sie gemeinsam das Problem mit dem Umgang mit den Pferden gelöst.

In der zweiten Geschichte „Uljas und der kleine Hund“ geht es um einen Welpen namens Pinja. Pinja ist weggelaufen und wird von allen vermisst. Iris und zwei andere Kinder beschließen,  geheime Hundedetektive zu sein und Pinja zu finden. Sie haben Würstchen mitgebracht und die in einen Fressnapf am Waldrand gelegt, damit Pinja nicht verhungert und sie ihn anlocken. Von einem Wilderer leihen sie sich eine Kamera aus und stellen sie neben dem Fressnapf. Sie haben Glück, denn auf den Videoaufnahmen ist Pinja zu sehen. Am Ende kann Pinja zu seinen Besitzern zurückkehren.

Ich fand das Buch sehr gut. Den Lesern wird erklärt, wie man mit Pferden umgehen muss, wie man sie striegelt und gut behandelt. Wenn es den Pferden nicht gut geht, wird erklärt, wie man ihnen Flohsamen gibt und wie man Hufpflege macht. Das hat mir gut gefallen, weil ich Neues gelernt habe. Weil ich gerne selber reite, fand ich die Informationen interessant.

Die Zeichnungen waren wie mit Bleistift gekritzelt. Manchmal waren die Zeichnungen klein und manchmal größer, aber immer schwarz-weiß. Die Figuren waren deutlich gezeichnet und haben zum Text gepasst.

Die Schrift ist gut leserlich für geübte Leser. Die Kapitel waren kurz. Ich empfehle es eher für Mädchen, die gerne reiten und in der 3. oder 4. Klasse sind.

Lara Abay (8) aus der Kinder- und Jugendredaktion

Spirit – Wild und frei
Das Abenteuer beginnt, Bd. 1

Kinderbuch ab 8
von Almut Schmidt
Ravensburger 2018

Das Buch handelt von einem Mädchen namens Lucky die mit ihrem Vater mitten in den wilden Westen ziehen muss. Dort lernt sie das Wildpferd Spirit kennen und dazu auch noch zwei Mädchen nämlich Pru und Abigail, die zu ihren besten Freundinnen werden. Zu dritt erleben sie mit ihren Pferden viele spannende Abenteuer im wilden Westen.

Das Buch hat mir sofort richtig gut gefallen, weil viele schöne bunte Bilder im Buch enthalten sind. Außerdem sind die Zeilenabstände etwas kleiner und die Schrift ist auch nicht so groß . Ich empfehle Mädchen ab 8 Jahren dieses schöne Buch, weil es auch noch weitere Bände in dieser Reihe gibt.

Das Buch ist in zwei Teile aufgeteilt, in jedem Teil gibt es 8 Kapitel, in jedem Kapitel geht die Geschichte ein bisschen weiter, deshalb freut man sich auf jedes weitere Kapitel, weil man wissen will, wie die Geschichte weiter geht.

Es hat mir viel Spaß gemacht, das Buch zu lesen, weil es so spannend ist und man gar nicht aufhören will zu lesen. Deswegen gebe ich dem Buch auch 5 große Sterne.

Junia Martel (9) aus der Kinder- und Jugendredaktion

Funkelsee
Flucht auf die Pferdeinsel, Bd. 1

Kinderbuch ab 11
von Ina Krabbe
Südpol Verlag 2016

In dem Buch geht es um ein 13-jähriges Mädchen, das Malu heißt. Das wichtigste für sie ist das Pferd Papilopulus. Er gehört zum sehr alten Gestüt Funkelfeld. Als Sybill die Besitzerin von Funkelfeld stirbt, muss Malu sehen wie Sybills Enkelin Lenka das Pferd quält. Und außerdem läuft seit neustem ein merkwürdiger Junge auf dem Gelände herum. Sie kommt einem Geheimnis auf die Spur. Und sie muss sehr viele Fragen lösen.

Das Titelbild hat sehr schöne Farben und ich finde es cool, dass man nur die Schatten von Malu und Papilopulus sieht. Schon ab dem ersten Kapitel ist das Buch spannend. Das Buch ist lang, aber es ist mir vorgekommen als ob es nur 50 Seiten gewesen wären. Am Ende war es nämlich so spannend, dass ich es nicht mehr weglegen konnte. Man fühlt sich, als ob Malu einem die Geschichte selbst erzählt, obwohl es gar nicht in der Ich-Form geschrieben ist. Ich würde das Buch ungefähr ab 9 Jahren empfehlen. Ich gebe dem Buch auf jeden Fall 5 Sterne.

Philomena Deeg (11) aus der Kinder- und Jugendredaktion

Die Pferde von Eldenau
Mähnen im Wind, Bd. 1

Jugendbuch ab 12
von Theresa Czerny
Magellan 2018

Das Buch handelt von einem Mädchen und einem Jungen: Frida lebt mit ihrer großen Familie auf einem Pferdehof. Jannis ist mit seiner Mutter in ihre Gegend gezogen. Er besitzt ein hochklassiges Springpferd, aber sie haben kein Vertrauen zueinander. Sein Vater versucht, ihm sein Pferd Dari wegzunehmen, denn er trainiert aus seiner Sicht nicht genügend mit dem Pferd. Frida dagegen hat einen sehr guten Draht zu Pferden und auch zu Dari. Sie hilft Jannis mit seiner Dari mit einem Vertrauenstraining. Es läuft ganz gut, doch auf einmal macht sie Rückschritte. Natürlich wollen die beiden herausfinden, was mit Dari geschehen ist, und machen eine spannende Entdeckung.

Der Titel war mir nicht so wichtig, denn die wunderschönen Pferde auf der Titelseite hatten mich schon überzeugt, dass ich das Buch lesen möchte. Mir gefällt auch, dass die Schrift auf der Titelseite geprägt ist und dass es schöne Verzierungen hat.

Das Buch hat eine gut lesbare Schrift, nicht zu groß und nicht zu klein. Zwischen Absätzen gibt es immer kleine Symbole, was ich sehr hübsch finde. Leider gibt es keine Bilder im Buch, aber ich konnte mir die Personen, Pferde und Orte auch so gut vorstellen. Die Sätze sind eher länger, es gab für mich einige schwierige Wörter, trotzdem konnte ich den Sätzen gut folgen. Sprache und Satzbau sind abwechslungsreich. Es kommen ein paar Mal auch Schimpfwörter vor, was mir etwas peinlich war. Das Coole am Buch ist, dass es aus zwei Sichten geschrieben ist und über jedem Kapitel entweder Jannis oder Frida steht. Andere Kapitelüberschriften gibt es nicht. Das war für mich zuerst neu und ich habe es nicht direkt verstanden, dann aber hat mir daran sehr gut gefallen, dass man sich so gut in beide Hauptpersonen reinversetzen konnte.

Die Geschichte gefällt mir sehr gut, denn sie ist spannend, lustig und traurig zugleich. Und auch interessant, weil viele Pferdeinformationen und Sachen über Pferdeflüstern enthalten sind. Ich fand auch toll, dass es ein bisschen romantisch ist und dass man viele Situationen aus dem eigenen Alltag kennt. Es werden im Buch auch ernsthafte Themen, wie z. B. Tierquälerei, angesprochen. Man kann sich die Ereignisse richtig gut vorstellen und mit den Personen mitfühlen. Es werden auch die Gefühle der Pferde beschrieben, was ich bislang noch nicht aus Büchern kannte. Es geht auch nicht nur um Pferde, sondern auch um andere Freundschaften, was die Geschichte auflockert. Es lässt nichts aus, auch Streitereien nicht.
Man sieht die Lernschritte mit dem Pferd und kann als Reiterin einiges davon lernen. Das Ende war sehr, sehr schön.

Das Buch ist für alle zu empfehlen, die gerne Pferde mögen. Meine Lesealterempfehlung ist 11 bis 14 Jahre, und es ist eher für Mädchen geeignet. Ich vergebe für das Buch 4 Sterne.

Lucy Nerger (12) aus der Kinder- und Jugendredaktion

Beitragsbild von Markus Spiske auf Pixabay

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