Monate: März 2015

Erwischt! – Mein Stapel ungelesener Bücher!

Im Netz stolpert man regelmäßig über Fotos von sogenannten SuBs, also den Stapeln ungelesener Bücher. Lange Zeit machte ich mir vor, der einzige Vielleser zu sein, der so einen Stapel nicht besitzt, schließlich sind die Kinder- und Jugendbücher in meinen Regalen nur temporäre Besucher, die nach und nach ihre Leser in der Buecherkinder-Redaktion finden. Selbstverständlich ziehe ich mir regelmäßig Bücher aus eben diesen Regalen zum Lesen heraus, nie jedoch bilden sie einen Stapel. Aber was war mit den anderen Büchern, die ich mir bei Lesungen gekauft hatte oder am Indiebookday, Bücher, die ich geschenkt bekam? Clever verteilte ich diese auf verschiedene Bücherregale, in verschiedenen Räumen im Haus. Aus den Augen aus dem Sinn, denn schließlich lese ich selten abseits der Kinder- und Jugendliteratur und dann meist nur im Urlaub. An diesem regnerischen Märztag nun entschloss ich mich, durchs Haus zu laufen und meine Bücherschätze zusammen zu tragen. Und siehe da, schneller als gedacht entstand er, mein erster Stapel ungelesener Bücher (nun ja, für das Foto habe ich ihn geteilt). Glücklicherweise ist Papier in vielerlei Hinsicht …

Gespensterjäger-Gewinnspiel zum Kinostart

Erst das Buch lesen, dann den Film gucken? Oder doch lieber anders herum? Für die Leser, die 2009 mit der „Gespensterjäger“-Reihe von Cornelia Funke starteten, stellte sich diese Frage nicht. Sechs Jahre später sieht das ganz anders aus, denn am 2. April kommt der Film, der auf dem ersten Band der Reihe beruht, in die Kinos. Ganz viel Hintergrundwissen gibt es auf der Gespensterjäger-Webseite, damit lässt sich die Wartezeit auf den Film sicherlich gut verkürzen! Eine andere, ebenfalls sehr beliebte Möglichkeit ist das Vorablesen des Buches! Wie gut, dass ich zufällig drei Bücher verlose! 😉 Du möchtest vor dem Film lieber erst einmal das Buch lesen? Dann bewirb dich bis 29. März 18:00 Uhr für eines von drei Exemplaren, indem du mir in einem Kommentar von deinem gruseligsten Erlebnis erzählst. Bei mir war das als Kind übrigens der nächtliche Gang zur Toilette, da neben der Klöschüssel noch eine Tür abging und ich immer dachte, irgendwann käme dort einmal ein Gespenst heraus. Bei mehr als drei Teilnehmern entscheidet das Los per random.org. Bücher verschicke ich augrund …

Buecherkinder & Eselsohr im März

Auch im Märzheft sind die Buecherkinder wieder mit von der Partie, auch wenn sich in diesem Monat der Foto-Fehlerteufel eingeschlichen hat. Die Buecherkinder lesen! Buchtipps aus der Kinder- & Jugendredaktion, März 2015 Flavia (7): Frerk, du Zwerg! (Hörbuch) von Finn-Ole Heinrich, Hörcompany Ina (8): Koch mal!, Dorling Kindersley Yannic (9): Die Muskeltiere von Ute Krause, cbj Matteo (10): Das Kaninchenrennen von Boris Koch, Heyne Alina (13): Kiss me, Cookie! von Usch Luhn, Pink bei Oetinger Zum Herunterladen (PDF) hier klicken.

Theresia Singer und der headroom Verlag

Wenn man Theresia Singer begegnet, ist einem sofort klar, dass hier jemand Beruf und Berufung bestens unter einen Hut bekommen hat. Die Gründerin des headroom Verlags wusste schon früh, wohin ihr beruflicher Weg sie einmal führen sollte. Zu ihrem 12. Geburtstag bekam sie einen Radiorekorder mit eingebautem Mikrofon geschenkt, mit dem man vorzüglich Musik aus dem Radio mit Sprache kombinieren konnte. Erste Miniclips entstanden und spätestens mit 14 war der gebürtigen Niedersächsin klar, dass sie unbedingt zum Rundfunk wollte. Nach dem Abitur bewarb sie sich als eine von tausend für einen Platz an der einzigen Schule, die damals Tontechniker und hauptsächlich Tontechnikerinnen (auf 10 Frauen kam etwa ein Mann) ausbildete, und wurde genommen. Singer absolvierte ein Praktikum beim NDR und startete dann die theoretische und praktische Ausbildung an der Schule für Rundfunktechnik in Nürnberg. Als gelernte Tontechnikerin heuerte sie schließlich beim Westdeutschen Rundfunk an, dem sie 19 Jahre lang treu bleiben sollte. In diesen Jahren bekam die Wahlkölnerin nicht nur faszinierende Einblicke in die Regiearbeit sondern wurde auf internen Fortbildungswegen schließlich Toningenieurin, die erste Frau …

Buch- und Verlagtipps für den Indiebookday

Morgen ist es wieder soweit! Bereits zum dritten Mal findet der 2013 vom mairisch Verlag ins Leben gerufene Indiebookday statt. Die Idee entstand im Januar 2012 in Anlehnung an den Record Store Day, der seit Jahren weltweit dazu aufruft, Platten von Indie-Labels in kleinen Plattenläden zu kaufen. Auch die Buchbranche hat viele kleine, unabhängige Verlage zu bieten, die mit großem Engagement und Leidenschaft schöne Bücher machen. Der Indiebookday verhilft seit 2013 diesen Titeln und Verlagen zu gesteigerter Aufmerksamkeit. Welche Verlage sind denn überhaupt „indie“? Die Kurt Wolff Stiftung versteht sich als Interessenvertretung unabhängiger deutscher Verlage. Die von der Stiftung aufgestellten Aufnahme-Kriterien sind daher ein guter Anhaltspunkt, um zu entscheiden, ob ein Verlag unabhängig ist oder nicht: Er muss konzernunabhängig sein Er muss ein allgemeines Programm aus den Bereichen Literatur und Sachbuch haben und darf kein Druckkostenzuschussverlag sein Er muss ein regelmäßig erscheinendes Programm haben Er muss eine nennenswerte Produktion haben (mindestens 4 Titel pro Jahr) Er muss mindestens zwei Jahre am Markt sein Er muss seine Bücher mit einer ISBN versehen Er muss eine professionelle …