Alle Artikel in: Bücherkinder

“Love out loud” oder ganz viel Liebe für meine Bücherkinder!

„Love out loud“. So lautet das diesjährige Motto der re:publica, die derzeit in Berlin stattfindet. Und in Zeiten wie den heutigen, in denen das Feuilleton die Buchblogger kritisiert und selbige die Kritik kritisieren und überhaupt reichlich im Netz kritisiert wird, nehme ich diesen Slogan zum Anlass, ein ganz lautes Lob – sofern man im Netz von „laut“ sprechen kann – und ebenso kräftigen Dank auszusprechen. Mein Lob und Dank gilt meinen Bücherkindern. Allen voran danke ich meinen unermüdlichen Online-Redakteuren, die sich in wechselnder Besetzung bald fünfzehn Jahre lang durch immer wieder neue Kinder- und Jugendliteratur lesen und ihre Meinung dazu abgeben. Mein spezieller Dank verbunden mit einem dicken Lob soll aber heute nach aller Kritik an der Kritik und überhaupt in besonderem Maße meinen Monheimer Bücherkindern gelten. Seit einem Vierteljahr treffe ich mich mit den Jungen und Mädchen zwischen 9 und 11 Jahren einmal pro Woche im Ulla-Hahn-Haus in Monheim. Dort widmen wir uns aktuellen Büchern, die Kinder schreiben erste Rezensionen und gemeinsam überarbeiten wir ihre Texte. Dabei stellen wir immer wieder fest, dass selbst …

Hörbuchkritiker gesucht!

Für die noch ziemlich verwaiste Rubrik „Hörbücher“ auf Buecherkinder.de suche ich Nachwuchsredakteure zwischen 9 und 15 Jahren, die besonders gerne Hörbücher hören. Die derzeit rund vierzig lesenden Kinder und Jugendlichen der Redaktion haben ihren Schwerpunkt in der Besprechung aktueller Print-Titel und nur wenige unter ihnen geben hin und wieder einen Hörbuchtipp ab – deshalb auch die derzeit überschaubare Anzahl in dieser Kategorie. Dies soll sich jetzt ändern! Wenn du zu denjenigen gehörst, die Geschichten lieber auf die Ohren kriegen als in der Hand halten, dann bist du in der zukünftigen Buecherkinder-Hörbuch-Redaktion genau richtig! Ich versorge dich mit aktuellen Hörbuchern auf CD und im Gegenzug erhalte ich von dir einen Hörbuchtipp für die Webseite. Interessiert? Dann melde dich – gerne mit einer ersten Hörbuchrezension – per Mail bei mir und ich schicke dir weitere Infos zu. Ich freue mich, von dir zu hören 🙂 Foto: CC0 DS-Foto/Pixabay    

Acht Kinder und jede Menge Bücher

Nun ist er gekommen, mein erster Tag als Dozentin im Ulla-Hahn-Haus. Nach bald 15 Jahren Online-Redaktion – die ich selbstverständlich weiterführe –  wird in Monheim sozusagen ein „greifbarer“ Ableger der Bücherkinder entstehen. Über mangelnden Medienrummel konnte ich mich im Vorfeld jedenfalls nicht beklagen. Nach dem ersten Artikel am 19. Januar, der in der Rheinischen Post erschien, klingelte das Telefon gleich mehrfach und heraus kamen ein Interview im Libelle-Magazin und auch die Rheinische Post berichtete kurz vor Kursstart am vergangenenen Freitag ein weiteres Mal. Jede Menge Vorschuss-Lorbeeren sozusagen, die es am gestrigen Montag einzulösen galt. Dennoch war mir bewusst, dass die „Konkurrenz“ in Sachen Freizeitgestaltung für Kinder riesig ist und die Tage von 9- bis 12-Jährigen eben auch nur 24 Stunden haben. Umso mehr freute es mich, dass aus den vier fest angemeldeten Kindern am ersten Kurstag plötzlich acht wurden, die sich auch noch gleichmäßig auf die Geschlechter verteilten. Zum Kennenlernen ließ ich die Kinder von ihren Lieblingsbüchern berichten und einen kleinen Steckbrief ausfüllen. Und trotz meiner langjährigen Erfahrung erstaunt es mich doch immer wieder, mit …

Über gute und „schlechte“ Bücher

In der vergangenen Woche berichtete ich als Facebook-Kuratorin für das Ulla-Hahn-Haus, um dort meine Arbeit mit den Bücherkindern vorzustellen. Einen Beitrag widmete ich der Auswahl unserer Buchtitel. Ein Facebook-Kommentar ließ mich aufhorchen und ich entschied mich, diesen ausführlich zu beantworten. Dieser Artikel ist eine Kopie des Facebook-Beitrags vom 10.2.2017. Beitrag: […] Alles in allem versuche ich eine gute Mischung zwischen Lesefutter und literarischen Titeln hinzubekommen […] Kommentar: Äh, definiere ‚Lesefutter‘. Schrott, der für Discounter oder nach wenigen Wochen im Ramsch landet, hat in einer solchen Liste doch ehedem nix zu suchen. Diesen Kommentar möchte ich zum Anlass nehmen, etwas ausführlicher über gute oder „schlechte“ Bücher zu sprechen (wobei mir diese Bezeichnung eigentlich gar nicht gefällt). Was ist „Lesestoff“? Lesestoff ist für mich zügig wegzulesende Lektüre, die mich nicht zu sehr anstrengt und für netten Zeitvertreib sorgt. (Und nein, NETT ist nicht die kleine Schwester von Scheiße sondern wirklich nett!!) In meinen Augen benötigt man Lesestoff in jedem Lesealter. In der Grundschulbücherei, die ich viele Jahre leitete, war die Reihe „Das magische Baumhaus“ damals der Renner. …

Deutsch-englische Lesung mit Julie Kagawa

Am 28. Oktober fand in Berlin die Buchpräsentation zu „Talon“ von Julie Kagawa statt. Redaktionsmitglied Lena Hansen war vor Ort und lauschte der deutsch-englischen Lesung. Am Rosenthaler Platz purzelte ich aus der U-Bahn und machte mich auf die Suche nach „Mein Haus am See“, dem Veranstaltungsort der deutsch-englischen Lesung der amerikanischen Bestsellerautorin Julie Kagawa, die die „Plötzlich Fee“-, „Plötzlich Prinz“- und „Unsterblich“-Reihe geschrieben hat. Nach dem ich den Eingang endlich gefunden hatte, wurde ich durch eine mysteriöse Tür ins Untergeschoss geschickt. Unten angekommen suchte ich mir noch schnell ein Plätzchen zwischen den anderen Zuschauern bzw. Zuhörern und der Abend konnte beginnen. Durch den Abend geführt wurden wir von Theresa Feldhaus, die Julie Kagawa interessante Fragen stellte und ihre Antworten für das Publikum auch noch übersetzte. Wir erfuhren, dass Julie Kagawa gerne Computerspiele spielt und sich beispielsweise von den Settings in den Spielen für ihre Bücher inspirieren lässt. Auf die Frage, ob sie auch mal etwas weniger phantastisches geschrieben habe oder schreiben möge, meinte sie, dass sie es durchaus schon versucht hätte, aber letztendlich seien doch …