Alle Artikel mit dem Schlagwort: Wohnzimmerlesung

Der Tag, an dem ich Andy Warhol traf

Kennst du eigentlich Andy Warhol? Aber sicher, wirst du antworten. Das ist doch der mit den Campbell-Suppendosen! Ja, natürlich, das weiß ich auch. Aber was weißt du noch über ihn, über seine Kindheit, seine Studienzeit, seine Arbeit als Grafiker, seine Factories, sein künstlerisches Schaffen, sein Leben? Ich muss zugeben, dass ich über diesen Ausnahmekünstler so gut wie gar nichts wusste. Das änderte sich nach der gestrigen Lesung schlagartig, denn da lernte ich Andy Warhol, der eigentlich Andrej Warhola heißt, kennen. Er besuchte mich in meinem Wohnzimmer und brachte gleich noch Marilyn Monroe, Marlon Brando und Elvis mit. Mitgebracht hat ihn – in Buchform – Maren Gottschalk, die bereits zum dritten Mal zur Wohnzimmerlesung nach Solingen kam. Maren Gottschalk ist freie Autorin, arbeitet unter anderem für den WDR (ZeitZeichen, Stichtag …), ist Projektleiterin des „WDR-Kinderrechtepreis“ und hat – last but not least – bei Beltz & Gelberg schon diverse Biografien bekannter Persönlichkeiten wie beispielsweise Nelson Mandela, Astrid Lindgren oder Sophie Scholl veröffentlicht. Im vergangenen Jahr erschien ihr aktuelles Buch „Factory Man – Die Lebensgeschichte des Andy …

Ein roter Ohrensessel für den guten Zweck

Seit Januar 2012 veranstalten wir regelmäßig Wohnzimmerlesungen in unserem Zuhause in Solingen. Von „B“ (wie Zoë Beck) bis „Z“ (wie Sabine Zett) nahmen in den vergangenen vier Jahren an 29 Lesungen 19 unterschiedliche Autorinnen und Autoren auf dem großen roten Ohrensessel Platz. Nach ausgiebigen Renovierungstätigkeiten in diesem Frühjahr und ein wenig Möbelgerücke im Wohnzimmer haben wir uns schließlich schweren Herzens von unserem großen roten getrennt und uns für ein kleineres Modell entschieden, das wir bald mit einer 30. Lesung einweihen wollen. Lange haben wir überlegt, wie wir den roten Ohrensessel in den wohlverdienten Ruhestand schicken sollen. Sperrmüll kam für unser gutes Stück überhaupt nicht in Frage, per Kleinanzeige verkaufen oder per eBay versteigern schien uns für dieses Möbelstück mit bewegter Lesungsvergangenheit nicht angemessen. Schließlich stand unser Entschluss fest: Unser roter Ohrensessel soll für einen guten Zweck versteigert werden und was könnte da näher liegen als dies für das Netzwerk Autoren helfen zu tun. Autoren helfen Auf der Webseite der Initiative heißt es u.a.: „Autoren helfen“ ist eine Initiative von deutschsprachigen Autorinnen und Autoren aus Deutschland, …

Im Wohnzimmer mit Katrin Zipse

Vergangenen Freitag wurde bereits zum 28. Mal das heimische Wohnzimmer leer geräumt. Lampen mussten weichen, Stühle wurden gestellt und der rote Ohrensessel ins rechte Licht gerückt. Unverkennbar es war wieder Wohnzimmerlesungszeit. Gut zwanzig Gäste und die hiesige Presse warteten gespannt auf Katrin Zipse, die mit ihrem neuesten Werk „Die Quersumme von Liebe“ die Reise von Baden-Baden ins Ohligser Wohnzimmer angetreten hatte. Nachdem die Autorin im letzten Jahre für ihr Erstlingswerk „Glücksdrachenzeit“ den mit 10.000 Euro dotierten Thaddäus-Troll-Preis des Förderkreises deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg erhalten hatte, war ich sehr gespannt, wie ihr neuer Roman, der aufgrund verschiedener Erzähler und Erzählebenen für Lesungen durchaus anspruchsvoll ist, bei den Lesungsgästen ankommen würde. Katrin Zipse löste dieses Problem mit Bravour. Sie entschied sich, nur einen Erzählstrang (nämlich den der weiblichen Protagonistin Luzie) vorzulesen und Sprünge in die Vergangenheit, die im Buch kursiv gedruckt sind, kurz anzukündigen. So konnte das Publikum der spannenden Geschichte problemlos folgen. Nach gut einer Stunde Lesungszeit und fast auf die Sekunde genau mit den 9-Uhr-Schlägen der beiden Uhren beendete die Autorin die Lesung, natürlich nicht …

Britta Sabbag liest im Garten

Manchmal muss man flexibel sein, besonders wenn die äußeren Umstände mit tropischen 35 Grad Lufttemperatur so gar nicht für eine Wohnzimmerlesung sprechen. Kurzerhand wanderten wir deshalb gestern aus und verlagerten die bereits 27. Wohnzimmerlesung, die zweite mit Britta Sabbag, in den Garten – selbstverständlich mit rotem Ohrensessel. Eine gute Entscheidung, denn unter den Bäumen mit einer leichten Brise ließ es sich gut aushalten und mit Britta Sabbag im roten Ohrensessel ist man eh bestens unterhalten. Obwohl es bereits um den zweiten Teil von Sannys Geschichte ging, gab Britta Sabbag uns zunächst einen kurzen Überblick über die Geschehnisse im Buch „Stolperherz“, das – so erfuhren wir – durchaus autobiografische Züge enthält. Und so manche jugendliche Erfahrung der Autorin floss auch in die Fortsetzung „Herzriss“ ein, das man allerdings aufgrund einiger Rückblicke „zur Not“ auch ohne Kenntnis des ersten Romans lesen kann. Allerdings empfehle ich euch wärmstens beide Bücher zu lesen, denn Britta Sabbag hat einen wunderbar leichten und humorvollen Schreibstil und trotzdem stecken – gerade für Jugendliche – viele Erkenntnisse in ihren Texten. Für mich zwei …

Zwei signierte Bücher suchen neue Besitzer!

Toll war sie, unsere 25. Wohnzimmerlesung! Tanya Stewner begeisterte die Zuhörer mit ihrem aktuellen Titel „Der Sommer, in dem die Zeit stehenblieb“, aus dem sie mit verschiedenen Stimmen las. Wie schön, dass sie der Flut der dystopischen Jugendbüchern einen hoffnungsvollen Jugendroman entgegengesetzt hat. Anlässlich dieses „silbernen“ Lesungsjubiläums verlose ich zwei von Tanya Stewner signierte Bücher. Zum einen selbstverständlich das aktuelle Jugendbuch „Der Sommer, in dem die Zeit stehenblieb“, zum anderen sollen natürlich auch die Liliane-Susewind-Fans nicht zu kurz kommen, weshalb es auch noch den schwungvoll signierten 10. Band „Eine Eule steckt den Kopf nicht in den Sand“ zu ergattern gibt. Unter allen Kommentierenden verlose ich also diese zwei signierten Bücher. Verratet mir doch einfach, weshalb ihr euch für das eine oder andere Buch interessiert. Jeder darf sich nur für einen Titel bewerben. Bis zum 14. Mai um 18:00 Uhr habt ihr Zeit zu kommentieren. Bei mehreren Bewerbern pro Buch entscheidet das Los per random.org. Aufgrund der Portokosten verschicke ich nur an Postadressen in Deutschland.