24 Kapitel bis Weihnachten

Hannah (8) hat die Vorweihnachtszeit genutzt und gleich drei weihnachtliche Bücher gelesen und bewertet.

Wer keine Lust auf einen Schokoladenadventskalender hat, kann jeden Tag ein Kapitel in einem Adventskalenderbuch lesen. Für diesen Artikel habe ich drei dieser besonderen  Bücher gelesen. Eins davon ist sogar auf Antolin gelistet. Jeden Tag kann man dort 3 Fragen beantworten und Punkte sammeln.

Der kleine Weihnachtsteufel und der verflixte Wunschzettel

Kinderbuch ab 7
von Anna Lott
illustriert von Nikolai Renger
dtv 2018

Das Buch „Der kleine Weihnachtsteufel und der verflixte Wunschzettel“ von Anna Lott hat einen wunderschönen Buchdeckel mit Glitzeraufdruck. Der 157 Seiten lange Text ist in 24 Kapitel – eins für jeden Tag – unterteilt und deshalb sehr gut als Lese-Adventskalender zu benutzen. Viele bunte Bilder helfen dabei, sich die Geschichte vorzustellen.

Die Hauptfigur der Geschichte ist der kleine Teufel Otibuk, der ganz anders ist, als ein Teufel eigentlich sein sollte. Er ist einfach zu nett. Sein größter Wunsch, ein Weihnachtsteufel zu werden, wird deshalb vom Weihnachtsmann abgelehnt. Da Otibuk aber sehr neugierig ist, gelangt er doch in die Menschenwelt. Leider kann er Gut und Böse nicht richtig einschätzen und verursacht damit ein großes Durcheinander. Da ist viel Hilfe nötig um doch noch ein friedliches Weihnachtsfest feiern zu können.

Die Geschichte ist sehr phantasievoll. Es gibt Flugsurfbretter, ein Superflugboot und einen Aufzug mit dem man von der Insel des Weihnachtsmanns in die Menschenwelt fahren kann. Es ist eine Geschichte, die etwas anders ist, als typische Weihnachtsgeschichten. Das Buch ist für Jungs aber auch für Mädchen ab 8 Jahren zum Selbstlesen geeignet. Ich gebe dem Buch 5 Sterne.

Hannah Liemersdorf (8) aus der Kinder- und Jugendredaktion

Ein Löwe unterm Tannenbaum

Kinderbuch ab 8
von Irmgard Kramer
illustriert von Carola Sturm
Loewe Verlag 2018

„Ein Löwe unterm Tannenbaum“ von Irmgard Kramer hat ebenfalls einen schönen bunten Buchdeckel. Der Titel ist in roter Glitzerschrift gedruckt. Auch dieses Buch ist in 24 Kapitel unterteilt und ein Adventskalenderbuch. Es hat 143 Seiten, die viele Schwarz-Weiß-Rot Bilder enthalten. Dieses Buch ist bei Antolin gelistet.

In der Geschichte geht es um einen kleinen Stofflöwen, der seit vielen Jahren in einer Kiste für unnötige Sachen im „Laden für eh fast alles“ liegt und jedes Jahr in der Adventszeit lebendig wird. Dann macht er sich auf die Suche nach einem Menschen, der ihn lieb hat. Nur wenn er das bis Weihnachten schafft, darf er lebendig bleiben. In den letzten Jahren hat es nicht funktioniert, deshalb schaut er in diesem Jahr ganz genau hin und entscheidet sich für Richie. Richie ist ein alter Rockmusiker, der eigentlich nur aus versehen in den Laden gekommen ist. Da der Löwe erst nach dem Aussuchen merkt, dass Richie sehr griesgrämig ist, ist diese Aufgabe für den kleinen Löwen sehr schwierig. Glücklicherweise ist der Löwe aber nicht allein, sondern wird von Richies Nachbarkind Lenja und ihrem Freund Robert unterstützt.

Die Kapitel sind in einer großen Schriftgröße geschrieben und für 7-8 jährige Jungen und Mädchen sehr gut an einem Tag zu lesen. Besonders hat mit der kleine Löwe gefallen, er ist so niedlich und manchmal ein bisschen ungeschickt. Nach jedem Kapitel möchte man wissen, wie es mit ihm weitergeht und ob er es doch noch schafft, von Richie geliebt zu werden.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen, ich wäre am liebsten selbst Lenja gewesen, um dem Löwen zu helfen. Die Geschichte ist wunderschön und weihnachtlich, deshalb gebe ich dem Buch 5 Sterne.

HIER kann man einen Blick ins Buch werfen.

Hannah Liemersdorf (8) aus der Kinder- und Jugendredaktion

Der Wichtelstreik – oder wie Ida Weihnachten retten musste

Kinderbuch ab 8
von Sabine Engel
illustriert von Catharina Westphal
Boje  2018

Das dritte Buch, das ich gelesen habe, ist auch ein Adventskalenderbuch. Es heißt „Der Wichtelstreik – oder wie Ida Weihnachten retten musste“ und ist von Sabine Engel. Das 238 Seiten lange Buch ist in 24 Kapitel unterteilt und enthält viele Schwarz-Weiß-Zeichnungen und ein gewebtes Band als Lesezeichen. Jedes Kapitel beginnt mit einem kleinen gezeichneten Wichtel auf dessen Kleidung die Kapitelnummer versteckt ist.

Die Hauptfigur des Buches ist Ida, die ihren Wunschzettel mit der Aufschrift „Aufgrund sehr wichtiger und ganz und gar unvorhergesehener Ereignisse wird sich das Weihnachtsfest dieses Jahr verzögern“ zurück bekommt. Das kann Ida überhaupt nicht verstehen. Außerdem ist es bei ihr Zuhause und in ihrer Stadt völlig unweihnachtlich, obwohl schon der 1. Dezember ist. Zufällig gelangt Ida statt zum Geigenunterricht nach Himmelpforten. Das ist die Stadt, in der der Weihnachtsmann lebt und alle Wichtelwerkstätten sind, in denen eigentlich die Geschenke entstehen sollten. Aber statt beim Basteln findet Ida die Wichtel in einer Arena, in der gerade ein Weihnachtsmann – Casting stattfindet. Für Ida ist das unfassbar – und wo ist überhaupt der Weihnachtsmann? Ob sich Weihnachten noch retten lässt oder sich alles völlig verändert? Ida gibt ihr Bestes und bekommt ganz unerwartete Hilfe.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Himmelpforten ist ein Städtchen, wie sich kleine Kinder die Werkstatt vom Weihnachtsmann vorstellen. Die Figuren sind so toll beschrieben, dass man sich richtig gut hineinträumen kann. Aber durch Castingshows, Youtube Channels und Tablets, die der Weihnachtsmann für Tabletten hält, stellt sich plötzlich die Frage, ob man Weihnachten heute noch so feiern kann, wie früher. Das Buch ist ein Märchen, das heute spielt. Ich würde es sehr gerne nochmal lesen. Das Buch ist für Mädchen und Jungen ab 8-9 Jahre geeignet und bekommt 5 Sterne von mir!

Hannah Liemersdorf (8) aus der Kinder- und Jugendredaktion

Hannah ist 8 Jahre alt und liebt schon immer Bücher jeder Art. Dabei macht sie keinen Unterschied zwischen Hörbüchern oder Papierbüchern. Auch die Themen dürfen bunt gemischt sein. Ob Detektivgeschichten, Mädchengeschichten, Sachbücher oder Bastelbücher – Hannah entdeckt immer wieder etwas Neues, das sie interessiert. Die Ideen aus den Bastelbüchern probiert sie gerne direkt mit Papier oder Stoff aus und dekoriert damit ihr Zimmer.

Hannah ist begeisterte Hobbyköchin. Besonders freut sich ihre Familie, wenn sie wieder ein neues Kochbuch aus der Stadtbücherei ausgeliehen hat und die Zubereitung des Mittagessens übernimmt.

Titelfoto: Pixabay

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