Jede Menge Pfoten im Kinderbuch

Joshua (10), der selbst gerne eine Hund hätte, hat die Kinderbuchreihen Die Pfotenbande und P.F.O.T.E. genauer unter die Lupe genommen.

Die Pfotenbande

Inzwischen gibt es 7 Bände der Reihe Die Pfotenbande von Usch Luhn, erschienen im Ravensburger Buchverlag. Die Bände 1-5 kannte ich schon aus der örtlichen Bücherei.

Es geht in jedem Band um die Freunde Leni mit ihrer Golden Retriever Hündin Lotta, Paula mit ihrem Jack Russel Terrier Mogli, Max mit seinem Border Collie Kiwi und Henry mit seinem Beagle Socke.

Lotta geht regelmäßig mit in die Schule, weil sie der Schulhund ist. Mogli darf nicht mit in die Schule, weil er schon mal ein Heft gefressen hat.

In Band 1 Lotta rettet die Welpen bekommt Henry den Hund Socke von seiner Lehrerin Frau Sonne ausgeliehen, da sie aufgrund ihrer Elternzeit keine Zeit mehr für ihn hat. Durch den Weggang von Frau Sonne bekommen sie eine neue Lehrerin, die sie ganz doof finden und deren Freund etwas Gemeines macht und das klärt die Pfotenbande dann auf. Am Ende gibt es eine Checkliste für Bandengründung und einen Bandenausweis.

In Band 2 Socke macht Theater haben sie immer noch dieselbe Lehrerin Frau Rabe, gemeinsam soll die Klasse ein Theaterstück vorführen. Dabei müssen sie sich mit ihr auf ein Thema einigen und die Kinder wollen alle Piraten als Thema und die Hunde dürfen auch mitspielen. Am Ende gibt es eine Checkliste für eine gelungene Theateraufführung.

Band 1 & 2 gibt es inzwischen auch als Sammelband der Tierisch wilde Abenteuer heißt.

In Band 3 Kiwi feiert Geburtstag wollen die Kinder eine Hundegeburtstagsfeier am Strand machen. Dort treffen sich auf Schatzsucher, die einen dort vor langer Zeit versunkenen Schatz rauben wollen. Dadurch wird es viel aufregender als gedacht. Am Ende gibt es einen Basteltipp für Irrlichter von Henry.

In Band 4 Mogli geht auf Klassenfahrt verschwindet Mogli, Paulas Hund durch ein Loch im Zaun. Nur durch einen Tipp des Fischhändlers kommen sie darauf, dass er aus versehen mit einer anderen Klasse, einer anderen Schule auf Klassenfahrt gefahren ist. Die hat mit ihrem Bus nämlich beim Fischhändler Station am Hafen gemacht. Mit Hilfe der anderen Hunde verfolgen Sie die Spur um Mogli wieder zu finden. Am Ende gibt es das Rezept von den Spezial Pfannkuchen von Paulas Mama.

In Band 5 Socke in der Hundeschule geht es darum, dass alle Hunde bis auf den Schulhund Lotta ständig weglaufen, deswegen werden Mogli, Kiwi und Socke von ihren Kindern in der Hundeschule angemeldet.

Band 6 und 7 hat mir der Verlag Ravensburger zum Lesen zur Verfügung gestellt.

In Ein Freund für Lotta findet Schulhund Lotta einen Freund namens Tomte. Leni wundert sich erst, warum Lotta sich auf einmal ganz anders verhält und denkt dann, das Tomte Lotta entführt. Sie freundet sich aber bald mit seinem Frauchen der Künstlerin Nicki Blitz an. Am Ende hilft die Pfotenbande ihr sogar das alte Kapitänshaus zu kaufen, das unter Denkmalschutz steht und in dem es zu spuken scheint. Eigentlich soll das Haus an einen Herrn verkauft werden, der es zu einem Wellness-Bad umgestalten will.
Das Buch hat 139 Seiten in 15 Kapiteln, es gibt auch ein Inhaltsverzeichnis. Am Ende gibt es noch einen Basteltipp von Nicki Blitz. Zwischendurch gibt es auch immer mal wieder kleine Bilder zum Anschauen. Das Titelbild gefällt mir ganz gut. Die Schriftgröße ist normal groß und gut zu lesen.

Kiwi räumt auf! heißt der 7. Band der Reihe. „Zauberwort mithelfen“ lautet die Parole der Grundschule. Leni mit ihrer Golden Retriever Hündin Lotta, Paula mit Mogli, Max und sein Border Collie Kiwi und Henry mit seinem Beagle Socke räumen in einer Schulwoche mit der gesamten Grundschule den Hafen auf. Besonders Kiwi und Lotta helfen mit aufzuräumen.
Das Buch hat 140 Seiten in 14 Kapiteln, es gibt auch ein Inhaltsverzeichnis. Auch hier gibt es am Ende gibt es noch einen Basteltipp, diesmal von Henry. Kleine Bilder lockern den Text auf. Auf dem Buch ist keine Altersangabe vorgegeben. Ich schätze, dass es ab Mitte/Ende der 2. Klasse geht, wenn man gerne liest, thematisch auf jeden Fall. Bei Antolin ist es mit „ab der 3. Klasse“ gelistet.

Die Reihe solltet ihr euch nicht entgehen lassen. Ich gebe jedenfalls 5 Sterne.

P.F.O.T.E.

Die Autorin Bettina Obrecht hat bisher drei Bände von P.F.O.T.E. geschrieben, die im cbj Verlag erschienen sind. Band 1 hatte ich schon und Band 2 und 3 bekam ich vom Verlag zum Lesen und Bewerten zur Verfügung gestellt.

In den drei bisher erschienenen Bänden von P.F.O.T.E. geht es um ebendiesen Hund. P.F.O.T.E. ist die Abkürzung für Perfekt Funktionierendes Objekt mit Tierischen Eigenschaften. Er wurde in einem Labor gezüchtet.

Ihm zur Seite stehen die Geschwister Janne und Flip und deren Eltern. Sie kann man alle auf der Innenseite sehen.

Im ersten Band P.F.O.T.E.  – Ein (fast) perfekter Hund ist P.F.O.T.E. dort noch mit seiner Mutter und Geschwistern wird dann aber von diesen getrennt, was ihn sehr traurig macht. Er bekommt ein Halsband was die Hundesprache in Menschensprache übersetzt und andersrum. Trotzdem ist er nicht glücklich und läuft bei der ersten sich ihm bietenden Gelegenheit weg. Draußen trifft er auf die Kinder Janne und Flip, die sich schon immer einen Hund gewünscht haben, aber aus Geldmangel keinen haben konnten. Sie stellen fest, dass P.F.O.T.E. reden kann. Sie treffen sich heimlich mit ihm und dann wird P.F.O.T.E. vom PET-O-LAB gesucht. Das Labor wollte alle anderen Hunderassen abschaffen und nur noch den perfekten Hund für viel Geld verkaufen. Es kommt zu einigen Verwicklungen unter anderem mit dem Mops Tapf Eins (kurz für Tapferer einsamer Wolf) an dessen Ende die Kinder P.F.O.T.E. behalten dürfen.

Im zweiten Band P.F.O.T.E. – Ein Ohr für alle Fälle sehen  die Kinder, dass ein paar Hunde in ihrer Stadt Probleme haben und wollen ihnen helfen, indem sie eine geheime Beratungsstelle aufmachen. Sie legen ihnen P.F.O.T.E.s Halsband an, um sie zu verstehen und dann den Besitzern zu sagen, was ihren Hunden fehlt. Meistens haben sie recht und können helfen, aber einmal wird deswegen sogar der Vater von Flip und Janne verklagt.

Im dritten Band P.F.O.T.E. – Ein Mops wird wild glaubt Tapf Eins, im Wald einen richtigen Wolf gesehen zu haben, also sucht er ihn, aber erst als P.F.O.T.E. wegläuft, um bei seinem besten Freund Tapf Eins zu bleiben und ihm bei der Suche zu helfen, finden sie ihn und heulen mit ihm. Tapf Eins größter Wunsch ist es nämlich in einem richtigen Wolfsrudel zu leben. Am nächsten Tag findet P.F.O.T.E.s Familie P.F.O.T.E. wieder, nachdem sie ihn tagelang gesucht hatten und wollen das alte Haus im Wald mieten, in dem der Wolf mit den Hunden gewohnt hat. Zufälligerweise muss die Familie sich nämlich ein neues zu Hause suchen, weil ihr Haus abgerissen werden soll.

Die Bücher haben alle 171 Seiten in 24, 20 bzw. 18 Kapiteln, es gibt kein Inhaltsverzeichnis. Es gibt viele Hundebilder und auch viele von den Kindern. Das Titelbild gefällt mir ganz gut. Die Schriftgröße ist normal groß und gut zu lesen. Das P.F.O.T.E. Logo auf dem Titel lässt sich sogar erfühlen und ist ein bisschen eingestanzt.

Auf dem Buch ist keine Altersangabe vorgegeben. Ich schätze dass es ab Mitte/Ende der 2. Klasse geht, wenn man gerne liest, thematisch auf jeden Fall. Bei Antolin ist es mit „ab der 4. Klasse“ gelistet.

Alle drei Bücher sind super und bekommen von mir 5 Sterne. Nicht entgehen lassen!

Joshua Köhl (10) aus der Kinder- und Jugendredaktion

Joshua ist 10 Jahre alt und seine Lieblingstiere sind Hunde. Am liebsten hätte er selbst einen, weil seine Eltern aber nicht wollen hat er nur ein Aquarium. Nach seiner Einschulung fing er an zu lesen und liest seitdem ständig wenn er nicht gerade bei den Pfadfindern ist, Lego oder PC spielt.

 

Beitragsbilder von Joshua Köhl
Titelbild von Free-Photos auf Pixabay

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