10 Fragen an Katja Reider

Uns alle verbinden gute Geschichten und die Leidenschaft, Kinder und Jugendliche für diese zu begeistern. Im Rahmen der Bücherkinder-Interview-Reihe möchte ich diese Menschen vorstellen.

© Gunnar Dethlefsen

Wer sind Sie und wie sieht Ihre Arbeit mit Kinderbüchern aus?
Mein Name ist Katja Reider und ich schreibe seit über zwanzig Jahren mit großer Begeisterung Kinderbücher.

Wie würden Sie sich aktuell in drei Hashtags (#) beschreiben?
#schokosüchtig #sommerfroh #laufhungrig

Welches Buch liegt derzeit ganz oben auf Ihrem Nachttisch und warum?
„Was ich euch nicht erzählte“ von Celeste Ng. Das hat mir eine Freundin förmlich aufgedrängt und jetzt finde ich es so toll, dass ich mir gleich ein weiteres Buch der Autorin gekauft habe. Sonst lese ich gern (und manchmal zu viele) Krimis.

Wie beeinflusst Ihre Arbeit mit bzw. für Kinder und Jugendliche Ihre Sicht auf die heutige Gesellschaft und unsere Welt?
Dadurch höre ich niemals auf, die Welt mit Kinderaugen zu sehen. Ich schaue ganz genau hin: Was beschäftigt die Kinder? Was ist heute anders, als in der Zeit, als meine eigenen Kinder klein waren?
Ich werde immer neugierig bleiben – auf Menschen und auf Geschichten.

Was ist die treibende Kraft, auch weiterhin was mit Kinderbüchern zu machen?
Ganz einfach: ich liebe es – nicht nur das Schreiben, auch das ganze Gewusel drumherum

Wie begeistern Sie potenzielle Nichtleser für das Buch?
Ich mache passende Angebote, gebe dann aber Ruhe und vertraue auf die Zukunft. – Klingt gut, oder? Aber ehrlich gesagt: so entspannt war ich noch nicht, als meine Kinder im entsprechenden Alter waren. Dabei hätte ich einfach abwarten können. Inzwischen lesen beide. Nicht so viel wie ich, aber immerhin.

Was macht für Sie ein gutes Kinderbuch aus?
In erster Linie: ein Buch, das mit Begeisterung gelesen wird! Ein Buch, das man nicht aus der Hand legen möchte, das nachhallt und durch das man sich verstanden fühlt.

Wie hat sich Ihre Arbeit mit fortschreitender Digitalisierung verändert?
Gute Recherche war mir schon immer wichtig und die ist natürlich durch die Digitalisierung sehr viel einfacher geworden

Welche sozialen Netzwerke nutzen Sie und warum?
Ach, ich denke immer, da müsste ich aktiver sein! Von wegen Selbst-Vermarktung, Im-Gespräch-bleiben und so… Aber dabei bleibt es dann und ich schreibe lieber ein neues Buch. Eigentlich nutze ich nur Facebook und das nicht sehr aktiv. Aber die Vernetzung der Kinder- und Jugendbuchautoren bundesweit klappt über die Netzwerke wunderbar.

Mit welchem Kinderbuchmenschen sollten wir dieses Interview unbedingt mal führen?
Mit Kai Pannen, weil er ein netter Kerl ist, ein toller Illustrator und Autor und wir beide gemeinsam mit Cornelia Franz und Andreas Schlüter das Hamburger VorleseVergnügen organisieren.


Webseite von Katja Reider
Link zum Hamburger VorleseVergnügen
Titelbild (Ausschnitt): © Gunnar Dethlefsen

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