H.O.M.E.

Miriam (14): H.O.M.E. ist eine Science Fiction Reihe der Autorin Eva Siegmund und besteht aus zwei Teilen. Es geht um die verschiedenen Wahrnehmungen der Realität und deren Bedeutung für die Mission, von welcher die Reihe handelt. Im ersten Band, geht es um das Kennenlernen die Hintergründe der Mission, im zweiten Band um die Mission selbst.

H.O.M.E. – Das Erwachen (Bd. 1)

Jugendbuch ab 14
von Eva Siegmund
cbt 2018

Stell dir vor, du hast ein tolles Leben. Du hast einen Freund, bist gut in der Schule und wirst zum Kapitän einer Mission ausgebildet, und dann wachst du auf. In einem Krankenhaus, das nicht dem dir Bekannten ähnelt, und in einer Welt, die der deinen widerspricht, der Realität. War alles nur ein Traum, eine Illusion des Gehirns, um das Koma zu überstehen?

Das Buch hat mich von Anfang an fasziniert. Das Cover war schon so überzeugend, dass ich nicht anders konnte als es zu lesen. Die Gegenüberstellung der zwei Welten, die Zoe kennt, getrennt durch den Titel auf einem reinweißen Hintergrund, hat mich von Anfang an angesprochen und es hat nicht zu viel versprochen. Der Plot zieht einen bis zum Ende des Buches in den Bann und bis man fertig ist, kann man das Buch kaum aus der Hand legen. Zoes Geschichte ist so mitreißend wie faszinierend. Die vielen verschiedenen Charaktere und die langsame Enthüllung der Informationen lassen eine Spannung entstehen, die weder langweilig noch nervig ist. Das Buch hat in meinen Augen die perfekte Länge für die Geschichte. Die Beschreibungen von Personen oder Orten, Gedanken oder Gesagtem ist nicht langatmig, sondern so, dass man es gerne liest und alle Informationen im Fließtext aufnehmen kann. Es gab keine Stellen an denen der Lesefluss gestoppt wurde oder man freiwillig aufhören würde. Die Aufteilung der Kapitel, die Nummer wie viele Kapitel noch bis zum Höhepunkt sind ist innovativ und angenehm für die Einteilung.

Ich kann das Buch wirklich jedem empfehlen. Es ist sehr angenehm zu lesen und spannend. Für die hervorragende Arbeit der Autorin gebe ich dem Buch 5 Sterne und freue mich auf den zweiten Band „H.O.M.E, die Mission“.

H.O.M.E. – Die Mission (Bd. 2)

Jugendbuch ab 14
von Eva Siegmund
cbt 2019

Zoe muss sich nun gegen ihren Willen auf die Mission begeben, für die sie sowohl ausgebildet, wie auch erwählt wurde. Während nun in Berlin der Krieg ausbricht, startet sie mit einem Raumschiff ins All, doch ihr fehlen noch drei Jahre Ausbildung. Sie muss es meistern, die Crew zusammenzuhalten, um sie alle zu schützen. Nicht gerade leicht macht es ihr dabei der Fakt, dass ihr Herz für zwei Jungs gleichzeitig schlägt, die unterschiedlicher nicht sein könnten und sie Geheimnisse hat, die sie keinem anvertrauen kann. Wird die Mission scheitern?

Der zweite Band der Dilogie H.O.M.E hält die Spannung vom ersten bis zum letzten Wort. Die Ungewissheit in vielen Teilen der Geschichte, die verschiedenen Konflikte und Probleme, die schnell gelöst werden müssen und die vielen Aspekte, die die Geschichte aufgreift, regen alle dazu an das Buch weiterzulesen. Man fiebert mit wenn man das Buch liest und fühlt mit den Personen mit, wozu die Beschreibungen viel beitragen. Die ersten Eindrücke in Beschreibungen und deren Fortlauf geben dem Buch einen Lesefluss, mit dem man nur mitfließen kann. Es gibt kaum stellen an denen man Halt machen kann. Der Plot ist ausgereift und an vielen Stellen sehr komplex, jedoch nicht so, dass man Sätze zum Verständnis zweimal lesen muss, sondern auf die richtige Art und Weise, bei der man sich beim Lesen nicht langweilt. Der Schluss bietet einen grandiosen Abschluss und eine Frage, die man sich gut auch im echten Leben stellen kann, denn das Geschehen bekommt einen kurzen philosophischen Tiefgang.

An sich ist dich Geschichte sowohl gut geschrieben wie auch gut ausgearbeitet. Ich kann wirklich nur empfehlen das Buch zu lesen und vergebe volle 5 Sterne für das Buch. Leider gibt es keinen weiteren Band.

Schlussendlich lege ich es jeder Person ans Herz, diese Reihe wenigstens einmal angelesen zu haben. Die schönen Cover sind äußerst ansprechend und der Plot von Anfang bis Ende spannend. Es gibt keine Momente, in denen man sich durch das Buch kämpfen muss, sondern man wird angenehm vom Spannungsfluss durch das Buch getragen. An sich ist es sowohl angenehm zu lesen wie auch zu sehen. Ich kann leider keine weiteren Bände versprechen, aber die zwei wären sowieso nicht mehr zu toppen.

Miriam Knott (14) aus der Kinder- und Jugendredaktion

Miriam 14 Jahre alt und seit Anfang 2017 Mitglied der Monheimer Bücherkinder. Sie liest seit sie denken kann und kann sich überhaupt nicht vorstellen, jemals damit aufzuhören. Neben dem Lesen spielt Miriam noch Oboe in einem Orchester und macht Aikido.

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