Der Blackthorn Code

Matteo (15): Mit Kevin Sands Reihe „Der Blackthorn Code“ begann ich bereits mit 12. Hier kommt nun meine Bewertung zum dritten Band der Trilogie. Falls jemand die Reihe noch nicht kennt,   gibt es unter dem kleinen Buchtrailer noch die Besprechungen der ersten beiden Bücher dieser Reihe, die ich mit 12 und mit 13 geschrieben habe und die nach dem Relaunch der Webseite nicht mehr aufrufbar waren.

Der Blackthorn Code (Bd. 3)
Das Geheimnis des letzten Tempelritters

Kinderbuch ab 11
von Kevin Sands
übersetzt von Alexandra Ernst
dtv 2018

Christopher ist Pharmazeut. Seit dem Mord an seinem Meister haben er und sein bester Freund Tom schon so Einiges durchgemacht. Durch ihre außergewöhnlichen Kombinierungsfähigkeiten sind sie Lord Ashcombe, einem der wichtigsten Offiziere des englischen Königs, aufgefallen. Dieser wiederum hat die beiden zu einer privaten Feier des Königs eingeladen. Doch die Feier verläuft keineswegs wie geplant: Plötzlich wird ein Attentat auf den König verübt. Tom und einige Wachen gelingt es, ihn in die Flucht zu schlagen. Allerdings weiß keiner, wer der maskierte Mann sein könnte. Bis Christopher den Mantel des Täters findet. Dieser scheint zunächst wertlos, doch nach einer kurzen Durchsuchung findet man, in den Stoff eingenäht, einen verschlüsselten Brief. Nachdem Christopher ihn entschlüsselt hat, stellt er fest, dass der König gar nicht das eigentliche Ziel des Einschlags war, und begibt sich mit seinem Freund nach Frankreich.

Dieses nun schon dritte Band der Blackthorn-Reihe steht seinen beiden Vorgängern in nichts nach. Womöglich ist es sogar schöner. Paris wird sehr detailliert beschrieben, sodass man sich gut in der Stadt orientiert kann, auch ohne jemals dort gewesen zu sein. Auch beschreibt Kevin Sands die Charakterzüge der unterschiedlichen Figuren treffend, sodass diese eine eigene Persönlichkeit bekommen. Sehr gefallen haben mir die vielen verschiedenen kniffligen Rätsel, die Christopher und Tom lösen müssen, bei denen man selbst auch mitknobeln kann. Des Weiteren mag ich, dass man bis zum Ende nie weiß, welchen Figuren man vertrauen kann und welche bösartige Absichten haben. Obwohl diese Reihe offiziell für Leser ab 11 Jahren empfohlen wird, hatte ich noch durchaus viel Vergnügen daran, sie zu lesen. Deshalb empfehle ich nicht unbedingt, auf die Altersvorgabe zu achten, denn auch ältere Leser könnten Spaß an diesen Romanen haben.

Ich vergebe diesem Buch 5 Sterne und denke, dass vor allem Jungs begeistert von ihm sein werden.

Matteo Schmidt (15) aus der Kinder- und Jugendredaktion

Der Blackthorn-Code (Bd. 1)
Das Vermächtnis des Alchemisten

Kinderbuch ab 11
von Kevin Sands
übersetzt von Alexandra Ernst
dtv 2016

Christopher Rowe lebt als Waisenkind in einem Waisenhaus, bis er eines Tages mit seiner Ausbildung zum Apothekerlehrling beginnt. Seitdem wird er, was sehr ungewöhnlich ist, nie mehr geschlagen, lernt Rezepte auswendig, Latein, Formeln, wie man Geheimcodes entschlüsselt und er findet Freunde. Doch in den letzten Monaten werden mehrere Männer auf ein und dieselbe grausame Art getötet und die Mehrzahl von ihnen waren Apotheker. Also beginnt Christopher sich ernsthafte Sorgen um seinen Meister zu machen, denn er hat schon einen Verdacht, wer der Täter sein könnte: ein anderer Apotheker versucht schon seit längerer Zeit an die Apotheke von Meister Benedict zu kommen und ihm scheinen alle Mittel recht …

Mir hat dieses Buch schon von außen so sehr gefallen, dass ich es mir sofort gewünscht habe, und es hat mich nicht enttäuscht: Ich habe vieles über das alte London und über das Leben im Mittelalter erfahren. Ich habe gelernt, wie man so manche Geheimcodes entschlüsseln kann. Ich habe einen spannenden und fantasievollen Roman gelesen. Ich habe bisher noch kein Buch über Alchimisten und deshalb hat mich diese Geschichte umso mehr an sich gefesselt und war so schon nach sehr kurzer Zeit gelesen. Meine Lieblingsperson ist der Apothekermeister Benedict Blackthorn, denn er ist der alte weise Mann, wie es in jeder Geschichte einen gibt. Ich konnte mich gut in ihn hineinversetzen, denn auch er liebt Bücher und mag Rätsel. Mir hat es auch gefallen, dass es im Buch mehrere Stellen gibt, in denen etwas auf Latein geschrieben ist, weil man sie auch mit normalen Schullateinkenntnissen verstehen kann und man muss nicht nachschlagen, was sie bedeuten. Dieser Roman ist Kevin Sands wirklich gut gelungen und so hoffe ich, dass es im 2. Band, der im Juli 2017 erscheinen wird, auch so sein wird.
Ich empfehle dieses Buch an Jungen und Mädchen ab 12 oder vielleicht ab 13 Jahren, da es viele etwas brutalere Stellen gibt, die Kevin Sands wie den Rest des Buches sehr ausführlich beschreibt, und vergebe ihm 5 Sterne.

Matteo Schmidt (damals 12) aus der Kinder- und Jugendredaktion

Der Blachthorn Code (Bd. 2)
Die schwarze Gefahr

Kinderbuch ab 11
von Kevin Sands
übersetzt von Alexandra Ernst
dtv 2017

Christopher ist Apothekerlehrling und hat von seinem verstorbenen Meister Benedict die berühmte Apotheke Blackthorn geerbt (s. Band 1). Doch jetzt hat er Geldprobleme, da er die Apotheke nicht allein betreiben darf und keinen Meister hat. Vor kurzem ist die Pest in der Stadt ausgebrochen und so ist es auch schwer für ihn mit dem verbliebenen Geld überhaupt Essen zu kaufen. Aber wie schafft der mysteriöse Melchior es, immer die Leute vorauszusagen, die an der Pest erkranken? Und was hat es zu bedeuten, dass er auch noch eine Prophezeiung über Christophers Freund gemacht hat?

Dieses Buch ist vielleicht sogar noch schöner als sein Vorgänger! Auch hier konnte ich die Lektüre nicht aus der Hand legen, denn sie ist unglaublich fesselnd. Außerdem ist sie so realistisch geschrieben, dass ich meine eigenen Entscheidungen traf und mir alles perfekt vorstellen konnte. Außerdem habe ich bei dieser Lektüre viel über die Pest und London gelernt. Allerdings verstehe ich immer noch nicht, was die Schlange auf dem Coverbild zu bedeuten hat.

Dieser Roman ist – wie der 1. Band – ähnlich wie ein Krimi aufgebaut und man kann erst am Schluss das Rätsel lüften. An dieser Geschichte gefällt mir sehr, dass der Autor es vorgesehen hat, dass man selber mitfiebert und mitdenkt, und dass Christopher immer mehrere falsche Verdächtige und Versuche macht, die ihm am Ende jedoch bei der Auflösung des Rätsels helfen.

Ich bin sehr gespannt auf den 3. Band und empfehle dieses Buch an Jungen und Mädchen ab 11 Jahren, die den ersten Teil schon gelesen habe. Diese Geschichte verdient selbstverständlich 5 Sterne!

Matteo Schmidt (damals 13) aus der Kinder- und Jugendredaktion

Matteo ist 15 Jahre alt und seit fünf Jahren Redakteur bei buecherkinder.de. Am liebsten liest er Abenteuerbücher, doch er mag auch andere Genres, nur Sachbücher liest er ungern. Er lässt sich auch nicht von sehr dicken Büchern erschrecken! Wenn er nicht liest, geht er meistens zum Leichtathletiktraining, und dies fünf Mal die Woche.
Beiträge von Matteo

 

Titelbild des Beitrags: Matteo Schmidt
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