10 Fragen an Lena Hach

Uns alle verbinden gute Geschichten und die Leidenschaft, Kinder und Jugendliche für diese zu begeistern. Im Rahmen der Bücherkinder-Interview-Reihe möchte ich diese Menschen vorstellen.

© Anja Schaffner

Wer sind Sie und wie sieht Ihre Arbeit mit Kinderbüchern aus?
Ich bin Autorin von Kinder- und Jugendbüchern, aus denen ich als Ausgleich für das einsame Tippen auch mit großer Begeisterung vor Publikum lese.

Wie würden Sie sich aktuell in drei Hashtags (#) beschreiben?
#hungrig #hungrig #hungrig

Welches Buch liegt derzeit ganz oben auf Ihrem Nachttisch und warum?
Ein bunter Stapel Kinderbücher, die meine Kinder „anlesen“ wollen. (Ich vermute, das Wort kommt von „anschauen“.) Aktuell schwer angesagt ist „Karl und Knäcke lernen räubern“ von Kirsten Reinhardt und Marie Geissler. Das Buch ist super – nicht nur, weil es zu meinem Hashtag passt.

Wie beeinflusst Ihre Arbeit mit bzw. für Kinder und Jugendliche Ihre Sicht auf die heutige Gesellschaft und unsere Welt?
Es lässt mich darüber nachdenken, wie man die fantastische kindliche Neugier, Kreativität und Begeisterungsfähigkeit ins Erwachsenenalter „rüberretten“ kann.

Was ist die treibende Kraft, auch weiterhin was mit Kinderbüchern zu machen?
Kinder sind meiner Erfahrung nach das beste Publikum: niemand sonst ist so bereit zur Interaktion. Da passiert so viel, das ist sehr belebend und bereichernd.

Wie begeistern Sie potenzielle Nichtleser für das Buch?
Durch temporeiche, witzige Geschichten? Die Kollaboration mit tollen Illustrator*innen? Ein kleiner Pupswitz an der richtigen Stelle hat vermutlich auch noch nie geschadet. Ich denke, es gibt keine allgemeingültige Antwort: Jeder Nichtleser ist anders und braucht ein anderes Buch, das ihn einmal so richtig packt. Und dann müsste es eigentlich laufen.

Was macht für Sie ein gutes Kinderbuch aus?
Es verkneift sich sämtliche Zeigefinger und kommt mit einer ordentlichen Portion Humor daher.

Wie hat sich Ihre Arbeit mit fortschreitender Digitalisierung verändert?
Hm, wahrscheinlich wäre es kein Drama mehr, wenn ich den Laptop auf Lesereise im Zug liegenlasse. Weil alles irgendwo da draußen/da oben nochmal gebackuped ist. Hoffe ich.

Welche sozialen Netzwerke nutzen Sie und warum?
Ein bisschen Facebook. Vor allem, um mich mit den Kolleg*innen an den Schreibtischen woanders auszutauschen.

Mit welchem Kinderbuchmenschen sollten wir dieses Interview unbedingt mal führen?
Den Initiator*innen des Kinderbuchkongresses.


Webseite von Lena Hach
Titelbild: © Privat

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